Hausarzt

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Allergie

Allergietestung

Blutentnahme

Mit dem Begriff Allergie bezeichnen wir eine überempfindliche Reaktion des Organismus auf bestimmte Substanzen, die Allergene genannt werden. Die bekanntesten Allergene sind neben dem Blütenstaub - den Pollen - vor allem Bakterien, Insektengifte, bestimmte Nahrungsmittel, Medikamente, Milch, Staub und chemische Verbindungen.


Die allergischen Symptome zeigen sich überwiegend an der Haut, Schleimhäuten, aber auch an den Bronchien und im Verdauungstrakt.


Es gibt kein einheitliches Krankheitsbild. Es können Entzündungen der Atemwege sein, asthmatische Anfälle, Hautprobleme wie Ekzeme und Flechten, Fieber oder Heuschnupfen. Hinzu kommen noch die berufsspezifischen Allergien.

Diagnoseverfahren:
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Pricktest
Intrakutantest
Pflastertest
Reibetest
Bluttest
Provokationstest


Allergieimpfung, Hyposensibilisierung

Unter einer Hyposensibilisierung versteht man die wiederholte Verabreichung von steigenden Mengen eines oder mehrerer Allergene, auf die der Allergie-Patient sensibel reagiert, mit dem Ziel einer deutlichen Linderung bzw. der Beschwerdefreiheit.

Bei der klassischen Methode der Hyposensibilisierung wird das Allergen in gereinigter und standardisierter Form in die Haut des Oberarms injiziert (subkutane Hyposensibilisierung). Neuerdings stehen auch Tropfen zur Verfügung, bei denen die Allergen-haltige Flüssigkeit für einige Zeit unter der Zunge gehalten und dann heruntergeschluckt wird (sublinguale Hyposensibilisierung).

Ein besonderer Erfolg dieser Forschungsanstrengungen war dann die Anerkennung der Hyposensibilisierung durch die Weltgesundheitsorganisation WHO im Jahr 1998. In der WHO-Verlautbarung wurde die Hyposensibilisierung neben der Allergenvermeidung als einzige ursächliche Behandlung von allergischen Erkrankungen anerkannt. Es wurde ein möglichst früher Einsatz der Hyposensibilisierung empfohlen, um den natürlichen Verlauf der allergischen Erkrankung, vor allem den “Etagenwechsel” zum Asthma bronchiale, zu verhindern. Erstmals formulierte die WHO auch den Begriff der “Allergie-Impfung”. Dies spiegelt den vorbeugenden Gedanken dieser Behandlungsform wieder, vergleichbar mit der Krankheitsprävention, die durch konventionelle Impfungen z.B. gegen Keuchhusten oder Masern erreicht wird. Die Hyposensibilisierung wird deshalb auch “spezifische Immuntherapie” genannt.



Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Laktose, Fruktose, Histamin, Gluten)


Leiden Sie evtl. unter:
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Migräne
Blähungen
Bauchschmerzen
Durchfall
Verstopfung
Reizdarm
Übelkeit
Hautrötungen
Juckreiz
Neselsucht
Neurodermitis
Schuppenflechte


dann leiden Sie evtl. an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit !
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Häufig sind:

Fruktoseintoleranz
Laktoseintoleranz
Glutenunverträglichkeit
Histaminintoleranz
verzögerte Unverträglichkeiten gegen häufig verzehrte Lebensmittel


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Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit verursacht zwar ähnliche Beschwerden wie eine Allergie, doch ihre Mechansimen sehen anders aus: Bei einer Allergie schlägt das Immunsystem unnötig Alarm, unabhängig von der Menge des Allergens. Dagegen trägt die Unverträglichkeit eher Züge einer inneren Reizung. Sie tritt um so heftiger auf, je mehr von der entsprechenden Substanz der Magen-Darm-Trakt zu bewältigen hat.

Da die Symptome erst zeitversetzt auftreten, lassen sie sich nicht eindeutig den auslösenden Lebensmitteln zuordnen. Die Ursache liegt in einer gestörten Darmbarrierefunktion. Dadurch gelangen Nahrungsmittelbestandteile vermehrt ins Blut und stimulieren dort das Immunsystem Antikörper zu bilden, die zur Entstehung unterschiedlichster Symptome beitragen können.
 
Diagnostik und Therapie dieser Gesundheitsprobleme gehören zu den
Möglichkeiten unserer Praxis.
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Expertentipp  zum Thema
„Nahrungsmittelunverträglichkeiten“
 
von Primar MR Dr. Anton Heiser
Facharzt für Innere Medizin im Diakonissen-Krankenhaus
Spezialist für Nahrungsmittelunverträglichkeiten :
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Müdigkeit, Übergewicht, Erbrechen oder Bauch- und Kopf-
schmerzen sind nur einige Symptome, die darauf hinweisen
können, dass die Nahrung vom Körper nicht vertragen wird.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten als häufige Ursache von Magen-Darm Erkrankungen

„Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben viele Gesichter und werden deshalb oft nicht als solche erkannt und entsprechend behandelt. Gerade bei der Abklärung von Erkrankungen im Bereich des Magen-Darm-Trakts nimmt die Überprüfung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten eine zentrale Stellung ein.

Innerhalb der Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist zwischen Allergie und Intoleranz zu unterscheiden.

Auch kann eine Pollenallergie Kreuzreaktionen mit Nahrungsmittel auslösen. Dazu kommt, dass sowohl die Haut, der Mund, als auch der Magen-Darmtrakt und nicht zuletzt die Atemwege darunter leiden.

Eine Nahrungsmittelallergie ist eine Überreaktion des Immunsystems,
wobei eine Nahrungsmittelintoleranz mit dem Immunsystem nichts zu tun hat.

Die Schwere der Reaktion hängt vor allem von der Menge und der
Dosis der auslösenden Substanz ab.

Die Auslöser können sowohl Nahrungsmittelbestandteile wie biogene Amine, aber auch Unverträglichkeit durch Abbaustörungen sein.

Dazu gehören aber auch Unverträglichkeiten durch Nahrungsmittelzusatzstoffe wie Salicylate und Glutamate.

Dies alles herauszufinden ist mitunter wie die Lösung eines Kriminalrätsels.“


Ernährungsberatung

Körperfettmessung (BIA-Messung)


Wir messen mit dem Gerät
AKERN BIA 101:

Gesamtanalyse der Körperzusammensetzung

Einzigartige Auswertung des Ernährungszustands mittels BiaVector® nach Prof. Antonio Piccoli
BIA 101 gilt als der Pionier kommerziell erhältlicher, bioelektrischer Impedanzmessgeräte. Das multifrequente BIA 101 misst direkt und getrennt voneinander die beiden grundlegenden Größen der menschlichen Impedanz: die Resistenz (Rz) und die Reaktanz (Xc). Aus diesen Messwerten liefert die zugehörige Software Bodygram mit hoher Sensibilität und Spezifikation mittels klinisch getesteter Algorithmen die komplette Analyse der Körperzusammensetzung.
Die exklusive graphische Auswertung anhand des » Biavector®  und des » BIAGRAM®  (integriert in der Software) gibt sofortigen Aufschluss über Ernährungszustand und Körperzusammensetzung.
Das System ist in der Lage, Gewichtsveränderungen in Flüssigkeits-, Körperzell- oder Fettgewebe-Schwankungen zu differenzieren und eignet sich somit zur Kontrolle des Hydratationsstatus, zur Optimierung einer diuretischen Therapie, eines Ernährungskonzeptes oder eines Trainingsprogramms.

Folgende Parameter werden ermittelt:
Resistanz (Rz) in Ohm
Reaktanz (XC) in Ohm
Phasenwinkel in Grad
Körperzellmasse in Kilogramm und Prozent (BCM)
Gesamtkörperwasser in Liter und Prozent (TBW)
Extrazelluläres Wasser in Liter und Prozent (ECW)
Intrazelluläres Wasser in Liter und Prozent (ICW)
Fettgewebe in Kilogramm und Prozent (FM)
Magermasse in Kilogramm und Prozent (FFM)
Verhältnis Intra-/Extrazellulärmasse (ICM/ECM)
Muskelmasse in Kilogramm und Prozent (MM)
Natrium/Kalium-Austausch (Na/K)
Grundumsatz in Kilokalorien/Kilojoule (BMR)


Sowie als graphische Auswertung:
Biavector® zur Bewertung des Wasserhaushaltes

 


Computergestütztes Abnehmen

Ernährungsberatung Simona Pomrenke
Wir arbeiten mit verschiedenen Diäten immer auf dem aktuellsten Wissenstand, unter anderem

z.B. mit dem INSUmed Konzept
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Ziel des INSUmed Beratungskonzeptes ist eine stoffwechselgesunde und dauerhafte Gewichtsreduktion.

 
 
Dies bedeutet:
 
- gezielter Abbau von Körperfett
- Vermeidung eines Nährstoffmangels
- Erhalt der stoffwechselaktiven Körperzellmasse
 
Dieses Ziel zu erreichen, wird erfahrungsgemäß durch professionelle Unterstützung gefördert. Hierbei haben sich über viele Jahre verschiedene Strategien in breiter Anwendung an einer großen Zahl von Patienten bewährt.
 
Deshalb basiert das INSUmed Konzept auf drei Kernelementen:
 
Analyse   (Messung der Körperzusammensetzung)
Beratung (regelmäßige Ernährungsberatung)
Produkte (Gewichtsreduktion durch INSUmed Produkte für die                               Adipositastherapie und Übergewichtsdiabetes)

 
Die Gewichtsreduktion erfolgt dabei kontinuierlich und langsam in drei aufeinander aufbauenden Phasen:
 
- Einstieg und Intensivreduktion (bis zum Erreichen des individuellen     Zielgewichts)
- Integrationsphase (Festigung des Reduktionserfolgs)
- Stabilisierungsphase (Vermeidung des Jojo-Effektes)
 
Unsere Erfahrung zeigt, dass sich durch diese Vorgehensweise Diätschäden und frustrierende Jojo-Effekte vermeiden lassen und dass Stoffwechselstörungen, die häufig mit der Adipositas einhergehen (wie Unempfindlichkeit der Muskulatur gegenüber Insulin, überhöhte Insulinspiegel und daraus resultierende Risikofaktoren) wesentlich gebessert werden können.

Gutachten

z.B.für Versicherungen (Unfallversich., Krankenversich.)

Für den Abschluß von

-Lebensversicherungen,
-Unfallversicherungen,
-Berufsunfähigkeitsversicherungen,
-privaten Krankenversicherungen

benötigen Sie ärztliche Untersuchungen, Gutachten und Bescheinigungen.
Diese erstellen wir regelmäßig.
Inhalt, Aufwand und Umfang sind je nach Anforderung sehr unterschiedlich.
In einem persönlichen Gespräch werden dementsprechend vorab die Kosten definiert.

Zur Terminabsprache rufen Sie uns bitte an !




Hausbesuche

HAUSBESUCHE vom Arzt zum Patienten !!!

Als Ihr Haus- und Facharzt führt Dr. med. Peter Pomrenke selbstverständlich auch Hausbesuche durch.

Sollten Sie plötzlich krank geworden sein, nicht aus dem Haus können, transportunfähig oder anderweitig eingeschränkt sein, so dass Ihnen ein Praxisbesuch bei mir in den ärztlichen Räumen nicht möglich ist: Rufen Sie unbedingt in der Hausarztpraxis Dr. med. Peter Pomrenke in Berlin an. Telefon: (0 30) 42 85 01 43

Sagen Sie deutlich Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre Rückrufnummer (insofern wir Sie noch nicht kennen) und den Grund Ihres Anrufes (Krankheitssymptome zum Beispiel sehr hohes Fieber, Hexenschuss oder Herzprobleme).

In dringenden Fällen, außerhalb der Sprechstunden von Dr. med. Peter Pomrenke, wird das Praxisteam so schnell wie möglich einen Termin bei Ihnen zu Hause vereinbaren. Während der ärztlichen Sprechstunde und der OP-Zeit kann Ihnen das Team von Dr. med. Peter Pomrenke einen sofortigen Hausbesuch nicht garantieren. Wir empfehlen dann, oder zu Zeiten unserer Nichterreichbarkeit, unbedingt den

Kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer: (0 30) 31 00 31

oder den

Privatärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer: (0 30) 4 48 15 84

anzurufen. Ein diensthabender Bereitschaftsarzt wird sie dann schnellstmöglich zu Hause besuchen, untersuchen und behandeln.


Absolute NOTFÄLLE

Wenn Sie das Gefühl haben, es geht um Minuten bei Ihnen oder anderen Menschen oder Sie nehmen an, sofort in das nächstgelegene Krankenhaus zu müssen, einen unaufschiebbaren Notfall haben: Zögern Sie keine Sekunde!

Rufen Sie 112 an.


Medizinisch nicht notwendige Hausbesuche sind keine Kassenleistung. Durch die Inanspruchnahme dieser Leistung entsteht zwischen der Arztpraxis Dr. med. Peter Pomrenke und Ihnen ein privates Behandlungsverhältnis. Die Vergütung regelt sich nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Auf Wunsch nennt Ihnen Dr. med. Peter Pomrenke gerne die bei der Durchführung der von Ihnen gewünschten Leistungen entstehenden Kosten.

Ihr Hausarzt Dr. med. Peter Pomrenke wünscht Ihnen sehr viel Gesundheit und hofft auf wenige dieser / Ihrer Zwischenfälle.


Impfungen

Cholera

Die Cholera ist eine schwere, bakterielle Darmerkrankung. Sie kann extremen Durchfall und starkes Erbrechen verursachen.


Die Infektionskrankheit tritt in vielen Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas immer wieder epidemieartig auf. Reisende in die Risikogebiete sollten sich bzgl. einer Choleraimpfung beraten lassen. Hauptsächlich choleragefährdet sind Abenteuer-, Rucksack- oder Trekking-Reisende, die sich in tropischen und subtropischen Verbreitungsgebieten der Cholera aufhalten.

Wie und wann wird geimpft?

Die Grundimmunisierung mit dem Schluckimpfstoff gegen Cholera besteht bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren aus zwei Dosen. Kinder von 2 bis 6 Jahren sollten zur Grundimmunisierung 3 Dosen erhalten. Die Dosen sind in Abständen von mindestens einer Woche zu verabreichen. Wenn zwischen den Dosengabe mehr als 6 Wochen liegen, muss die Grundimmunisierung erneut begonnen werden.

Die Impfung sollte mindestens 1 Woche vor einer potentiellen Exposition abgeschlossen sein.

Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren wird eine einzelne Auffrischimpfung nach zwei Jahren, und für Kinder von 2 bis 6 Jahren eine Auffrischung nach 6 Monaten empfohlen.

Diphterie

Diphtherie ist eine Infektion der Atemwege, welche zu lebensbedrohlichen Komplikationen und Spätfolgen führen kann.

Einzig wirksamer Schutz gegen Diphtherie ist die Impfung. Sie zählt in Deutschland zu den Standardimpfungen. Sie ist allgemein empfohlen und sollte konsequent aufgefrischt werden.


Die Diphtherie-Impfung ist von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut allgemein empfohlen und sollte konsequent aufgefrischt werden. Sie ist als Standardimpfung des Impfkalenders von hohem Wert für den Gesundheitsschutz des Einzelnen und der Allgemeinheit.

Risikogruppen

Für Angehörige folgender Gruppen ist das Aufrechterhalten des Impfschutzes besonders empfohlen:

Medizinisches Personal, das ersten Kontakt mit Erkrankten haben kann
Personal in Laboratorien mit Diphtherie-Risiko
Aussiedler, Asylbewerber und Flüchtlinge aus Gebieten mit Diphtherie-Risiko (vor allem: ehemalige Sowjetunion), die in Gemeinschaftsunterkünften leben sowie das Personal dieser Einrichtungen
Bedienstete des Bundesgrenzschutzes und der Zoll-Verwaltung
Reisende in Regionen mit Diphtherie-Risiko (Eine Reise in ein Infektionsgebiet sollte frühestens nach der 2. Impfung angetreten werden.)

FSME (Zecken)

Die FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis oder im Volksmund Zecken-Hirnhautentzündung) ist eine Virusinfektion, die durch Zecken übertragen wird.

Die Impfung gegen Zeckenhirnhautentzündung oder FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis) wird allen Personen empfohlen, die sich in den FSME-Risikogebieten aufhalten und dort von Zecken gestochen werden können.

Die FSME ist in Europa und somit auch in Deutschland auf dem Vormarsch. In den letzten Jahren ist die Zahl der Infektionen in Deutschland stark angestiegen, wurden 2004 noch 274 Infektionen gemeldet, so sind es 2006 bereits über 500. Auch die Gebiete, in denen Infektionen vermehrt auftreten - den sogenannten FSME-Risikogebieten - weitet sich die FSME kontinuierlich aus. Aufgrund des relativ hohen Erkrankungsrisikos in offiziell anerkannten Risikogebieten ist die Impfung als präventive Maßnahme für alle Personen, die in diesen Gebieten Zecken ausgesetzt sind, empfohlen. Alle Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Impfung bei Reisen oder Aufenthalten in den deutschen Risikogebieten. Bitte fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Bei Reisen in die Risikogebiete außerhalb Deutschlands bezahlen einige Krankenkassen im Rahmen der Kostenerstattung für Reiseimpfstoffe. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.  

Grippe (Influenza)

Die Influenza, auch "Virusgrippe“ oder "echte Grippe", ist eine weltweit auftretende Virusinfektion, die mitunter verheerende Folgen haben kann, so schätzt man, dass 1918 in Folge der Spanischen Grippe weltweit zwischen 10 und 15 Millionen Menschen starben.

Die echte Virusgrippe (Influenza) ist eine weltweit auftretende Infektionskrankheit, die tödliche Folgen haben kann. Kinder können bereits ab 6 Monaten gegen Grippe geimpft werden.

Die Influenza ist eine sehr ansteckende Seuche, bereits kleinste Mengen des Virus lösen eine Infektion aus. Darum breitet sich die Influenza vor allem in Verkehrsmitteln, Arbeitsstätten, Schulen oder Kaufhäusern aus, eben an Orten, wo sich viele Menschen versammeln. Dabei kann in einer Menschenansammlung ein einziger Infizierter zahlreiche andere Menschen anstecken. 

Wer wird geimpft

Generell können alle Personen ab 6 Monaten geimpft werden. Die Experten der ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) empfehlen die Influenzaimpfung ausdrücklich für folgende Personengruppen, die besonders durch eine Infektion gefährdet sind:

Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens - wie z. B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane (inklusive Asthma und COPD), chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Stoffwechselkrankheiten, Multiple Sklerose, Immundefekten
Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
Alle Personen über 60 Jahre
Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
Medizinisches Personal und Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können
Personen mit erhöhter Gefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln
Reisende aus den oben genannten Personengruppen, die nicht über einen aktuellen Impfschutz verfügen, ist die Impfung generell empfehlenswert, für andere Reisende ist eine Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend Exposition und Impfstoffverfügbarkeit sinnvoll.
Im Kampf gegen die Influenza steht die jährliche Grippeschutzimpfung an erster Stelle, denn sie bietet neben dem persönlichen Schutz für den Geimpften auch einen Schutz für die Gemeinschaft, denn  eine weitere Verbreitung der Grippeviren wird verhindert.


Von September bis März bei uns erhältlich ist die jeweils 
aktuelle Grippeimpfung !
Impfausweis (wenn vorhanden) nicht vergessen. 

Hepatitis A (ansteckende Gelbsucht)

Die Hepatitis A ist eine weltweit vorkommende Virusinfektion, die vornehmlich durch virus-kontaminierte Speisen, z.B. Muscheln, Eis oder Salat übertragen wird.

Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht vor allem für nicht-immune Personen bei Reisen in Länder mit hohem Hepatitis A-Vorkommen.

Wer sollte geimpft werden?

Eine Hepatitis A-Impfung ist insbesondere für Reisende in entsprechende Risikogebiete (u.a. die meisten tropischen Gebiete, der Mittelmeerraum und Osteuropa) anzuraten und für Personengruppen in Deutschland aufgrund ihrer persönlichen (z.B. bei chronischer Leberkrankheit) oder beruflichen Situation (z.B. Medizinisches und anderes Fach- und Pflegepersonal im Gesundheitsdienst, Kanalisations- und Klärwerksarbeiter mit direktem Kontakt zu Abwasser) empfohlen.

Wie und wann wird geimpft?

Geimpft werden können Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr sowie Jugendliche und Erwachsene bereits mit einer Impfung.

Schneller Schutz: Die einmalige Hepatitis A-Impfung sollte etwa 14 Tage vor Reisebeginn erfolgen, wobei die Impfung auch kurz vor der Reise noch möglich ist ("last minute").

Langer Schutz: Für einen langfristigen Schutz sollte die Impfung bei Erwachsenen und Kindern nach 6 bis 12 Monaten aufgefrischt werden; der Impfschutz hält dann mindestens 10 Jahre.

Hepatitis B (Serumhepatitis)

Hepatitis B (oder auch Gelbsucht) ist eine der weltweit häufigsten Infektionskrankheiten. Die Hepatitis B-Viren (HBV) schädigen die Leber, welches unter Umständen zu einer chronischen Erkrankung werden kann oder gar zum Tod führt.


Die Hepatitis B-Impfung zählt in Deutschland zu den Standardimpfungen für Kinder und Jugendliche.

Wer sollte geimpft werden?

Seit 1995 werden Säuglinge routinemäßig gegen Hepatitis B geschützt. Bei Jugendlichen, die noch nicht grundimmunisiert sind, sollten die entsprechenden Impfungen möglichst vor der Pubertät, spätestens aber bis zum 18. Lebensjahr nachgeholt werden.

Außerdem empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut die Impfung für folgende Personengruppen:


Berufstätige im Gesundheitswesen (Berufskrankheit Nr. 1 durch Kanülen-Stichverletzungen)
Dialyse-Patienten (generell: Menschen mit häufigen Blutübertragungen)
Personen mit chronischer Leberkrankheit
Patienten, denen ausgedehnte chirurgische Eingriffe bevorstehen (z.B. Operationen mit Herz-Lungen-Maschine)
Personal sowie Patienten in psychiatrischen Einrichtungen
Menschen in der Umgebung von Trägern des Hepatitis B-Virus
Neugeborene von Hepatitis B positiven Müttern oder deren Hepatitis B-Status unbekannt ist, müssen geimpft werden
Personen mit einem Sexualverhalten mit hoher Infektionsgefährdung, Drogenabhängige
Personen, die sich tätowieren oder piercen lassen wollen
Reisende bei längerem Aufenthalt in Regionen mit erhöhtem Infektionsrisiko, wenn ein enger Kontakt zur Bevölkerung zu erwarten ist

HPV (Gebärmutterhalskrebs)

Infektionen mit dem Humanpathogenen Papilloma-Virus (HPV) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Viruserkrankungen. Im Genital- und Analbereich enstehen Feigwarzen.
Es existieren über 100 verschiedene Untergruppen von HPV-Viren. Einige stehen in Verdacht, an der Entstehung von bösartigen Erkrankungen beteiligt zu sein. Bewiesen ist mittlerweile der Zusammenhang von bestimmten HPV-Viren und Gebärmutterhalskrebs.

Seit Ende 2006 ist eine Impfung gegen einige HP-Viren in Deutschland zugelassen, die Gebärmutterhalskrebs auslösen. Ein zweiter Impfstoff kam im Herbst 2007 dazu.
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch Institut empfiehlt eine generelle Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Impfung mit drei Dosen sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein.


Japanische Enzephalitis

Die Japanische Enzephalitis ist eine schwere Gehirnentzündung (Enzephalitis), die durch Viren ausgelöst wird. Sie tritt nicht nur in Japan, sondern in allen gemäßigten und tropischen Zonen Asiens auf.

Das Virus wird durch Mückenstiche übertragen. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Das Virus befällt auch Haustiere wie Pferde, Schweine oder Hunde, weshalb die Erkrankung in ländlichen Gebieten häufiger ist.

Über 95 Prozent der Infektionen verlaufen ohne Beschwerden. Bricht die Krankheit jedoch aus, bleiben in 80 Prozent der Fälle Dauerschäden an Psyche und Nerven zurück. Zehn Prozent der Erkrankten sterben noch vor dem zehnten Krankheitstag. Von solchen schweren Verläufen sind besonders Kinder und Jugendliche betroffen.

Einer Japanischen Enzephalitis kann man mit bestimmten Maßnahmen vorbeugen. Die Impfung ist vor vor allem für Kinder empfehlenswert. Wichtig ist auch ein ausreichnder Schutz vor Mückenstichen (Expositionsprophylaxe).
Der Impfstoff aus toten Viren ist zwar in Deutschland nicht zugelassen, aber über internationale Apotheken erhältlich. Für eine ausreichende Schutzwirkung sind drei Injektionen unter die Haut im Abstand von insgesamt vier Wochen nötig.


Keuchhusten

Keuchhusten ist eine schwere, quälende Krankheit, die durch das Stäbchen-Bakterium Bordetella pertussis ausgelöst wird. Pertussis ist noch immer eine der häufigsten Infektionskrankheiten im Kindesalter.

Die Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis) zählt in Deutschland seit 1991 zu den Standardimpfungen für Kinder und Jugendliche.

Wer sollte geimpft werden?

Einzig wirksamer Schutz gegen Pertussis ist die Impfung. Da Säuglinge keine schützenden Antikörper von der Mutter während der Schwangerschaft oder beim Stillen erhalten und in Anbetracht der Schwere des klinischen Verlaufs einer Pertussis im Säuglingsalter, sollte mit der Grundimmunisierung der Säuglinge und Kleinkinder zum frühestmöglichen Zeitpunkt, d.h. unmittelbar nach Vollendung des 2. Lebensmonats, begonnen und zeitgerecht fortgeführt werden.

Kinderlähmung (Polio)

Polio (Kinderlähmung, Poliomyelitis) ist eine Virus-Erkrankung die vor Einführung der Impfung weltweit verbreitet war. Dabei ist der Name "Kinderlähmung" irreführend, denn an Polio können auch Erwachsene erkranken.

Bereits in den 60er Jahren startete unter dem Slogan "Schluckimpfung ist süß - Kinderlähmung ist grausam" eine der erfolgreichsten Impfaufklärungs-Kampagnen. Seit 1998 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin anstelle der Schluckimpfung (OPV) eine "Spritz-Impfung" (IPV).

Wer sollte geimpft werden?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung gegen Kinderlähmung (Poliomyelitis) für alle Säuglinge nach vollendetem 2. Lebensmonat entsprechend dem Impfkalender für Kinder und Jugendliche. Sie wird durch den Haus- oder Kinderarzt verabreicht.


Obwohl Deutschland als Poliofrei eingestuft ist, droht jederzeit eine Infektionsgefahr durch eingeschleppte Poliofälle aus Afrika oder Asien. Daher wird die Impfung von der STIKO (Ständigen Impfkommission am Robert Koch Institut) bereits für Kinder ab dem vollendeten 2. Lebensmonat und für Jugendliche empfohlen. Darüber hinaus sollten bei allen Personen mit fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung die fehlenden Impfungen nachgeholt werden. Bei Erwachsenen, die zuvor nur mit dem Schluckimpfstoff geimpft wurden, wird die Impfserie mit dem "Spritz-Impftstoff" fortgesetzt. Auch länger zurückliegende Impfserien werden nur ergänzt, nicht neu begonnen. Wie viele Impfungen zur Vervollständigung des Impfschutzes nötig sind, sagt Ihnen Ihr Impfarzt. Dabei ist zu beachten: Nicht dokumentierte Impfungen gelten als nicht durchgeführt.

Wie und wann wird geimpft?

Eine Auffrischimpfung wird nach vollständiger Grundimmunisierung nur noch empfohlen für Reisende in Länder mit Polio-Vorkommen oder für Personen im medizinischen Bereich, wenn die letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt.

Meningitis

Meningokokken (Neisseria meningitides) sind Bakterien, die lebensbedrohliche Erkrankungen wie Hirnhautentzündungen (Meningitis) und Blutvergiftungen auslösen können.

Eine Impfung gegen Meningokokken C wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut generell für alle Kinder empfohlen.

Mit dieser Empfehlung wird der erhöhten Gefährdung von Kindern, durch Meningokokken C lebensgefährlich zu erkranken, Rechnung getragen. Meningokokken C können schwere Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen hervorrufen. Besonders häufig betroffen von Meningokokken-C-Erkrankungen sind Kinder in den ersten fünf Lebensjahren, Jugendliche und junge Erwachsene. Das frühkindliche Immunsystem ist noch nicht so ausgereift, um sich mit einer solch schweren Infektion auseinander zu setzen; Jugendliche und junge Erwachsene dagegen sind aufgrund ihrer engen sozialen Kontakte besonders häufig Überträger der Meningokokken-C-Bakterien.

Wer sollte geimpft werden?

Seit 2006 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), das Expertengremium für Impffragen am Robert Koch-Institut in Berlin, die Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe C mit einem konjugierten Meningokokken-C-Impfstoff für alle Kinder im 2. Lebensjahr zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Zum Erreichen eines individuellen Schutzes wird von der STIKO aber auch das Nachholen nicht erfolgter Impfungen jenseits des 2. Lebensjahres zum frühzeitigen Schließen von Impflücken bei Kindern und Jugendlichen empfohlen.

Mumps/Masern/Röteln

Mumps (Parotitis epidemica) wird durch einen Virus ausgelöst. Eine dicke Backe, ein bisschen Fieber und schon ist es vorbei - Irrtum, denn Mumps zeigt sich bei weitem nicht so harmlos, wie es den Anschein hat.

Masern kommen ausschließlich beim Menschen vor und werden durch das Masern-Virus hervorgerufen. Oft werden Masern für eine harmlose Kinderkrankheit gehalten, doch im Zuge einer Erkrankung können auch ernsthafte Komplikationen auftreten.

In den meisten Fällen verläuft eine Röteln-Erkrankung relativ harmlos, doch während der Schwangerschaft kann sie zu schwerwiegenden Komplikationen führen.


Die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR-Impfung) ist in Deutschland offiziell empfohlen und wird als Kombinationsimpfung durchgeführt.

Wer wird geimpft?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung gegen Maser-, Mumps- und Röteln-Viren für alle Kinder. Eine Altersbegrenzung für die Impfung existiert aber nicht. Die Impfung führt der Haus- oder Kinderarzt durch.

Wie und wann wird geimpft?

Die erste Impfung soll zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat durchgeführt werden, die 2. MMR-Impfung kann bereits 4 Wochen nach der 1. Impfung erfolgen. Bis zum Ende des 2. Lebensjahres (zwischen dem vollendeten 15. und 23. Lebensmonat) soll die zweite Impfung erfolgt sein, um den frühestmöglichen Impfschutz zu erreichen. Die Impfung sollte in jedem Fall vor der Aufnahme in eine Kindereinrichtung abgeschlossen sein, dazu kann die MMR-Impfung auch schon früher, nicht jedoch vor dem 9. Lebensmonat erfolgen. Wurde die erste Impfung vor dem vollendeten 11. Lebensmonat durchgeführt, muss die zweite Impfung bereits zu Beginn des 2. Lebensjahres (kurz nach dem 1. Geburtstag) erfolgen.

Pneumokokkenimpfung

Pneumokokken sind Bakterien, die verschiedene Erkrankungen auslösen können. Dazu gehören Lungenentzündung (Pneumonie), Hirnhautentzündung (Meningitis)oder Mittelohrentzündung (Otitis media).
Bei jungen, gesunden Menschen verlaufen die Erkrankungen in der Regel ohne Komplikationen. Für ältere Menschen sowie für Erwachsene und Kinder mit Vorerkrankungen oder Abwehrschwäche sind sie im schlimmsten Fall eine tödliche Bedrohung.
Wann ist die Impfung sinnvoll?
Seit Juli 2006 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts die Pneumokokken-Impfung für alle Kinder. Die Impfung ist ab dem zweiten Lebensmonat möglich.
Ist eine Grundimmunisierung im Kindesalter nicht erfolgt, sollten sich folgende Personenkreise impfen lassen:
Alle Personen über 60 Jahre, denn die Leistungsfähigkeit des Immunsystems nimmt mit dem Lebensalter ab.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Grunderkrankungen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenleiden wie Asthma oder Bronchitis, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus, Leber- und Nierenerkrankungen
Organtransplantierte, Personen ohne Milz, HIV-Infizierte oder Leukämiepatienten - diese Erkrankungen mindern die Leistungsfähigkeit des Immunsystems erhehblich.
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PRESSEMITTEILUNG

Pneumokokken-Impfung reduziert Sterberate bei Pneumonien um 59
Prozent .
23. Oktober 2007 – Etwa 12.000 Todesfälle sind aufgrund von Pneumokokken- Erkrankungen Jahr für Jahr allein in Deutschland zu beklagen.
Laut der EVAN-65 Study kann die konsequente Impfung gegen Pneumokokken diese Zahl erheblich
senken: Bei Geimpften verringerte sich die Sterberate an allen Pneumonien um über die Hälfte (59 Prozent).

Tetanus (Wundstarrkrampf)

Bei jeder Verletzung, selbst bei der kleinsten Schürfwunde oder dem kleinsten Kratzer, besteht die Gefahr, sich mit Tetanus-Bakterien zu infizieren. Ob Kleinkinder oder Senioren - eine Infektion endet in ca. 50 Prozent der Fälle tödlich.


Einzig wirksamer Schutz gegen Tetanus ist die Impfung. Sie ist allgemein empfohlen und sollte konsequent aufgefrischt werden.

Wer sollte geimpft werden?

Die Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) ist von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut allgemein empfohlen und sollte konsequent aufgefrischt werden.

Wie und wann wird geimpft?

Zur Grundimmunisierung werden ab dem vollendeten 2. Lebensmonat 4 Impfungen verabreicht, wobei jeweils zwischen den ersten 3 Impfungen ein Abstand von mindestens 4 Wochen und zwischen der 3. und 4. Impfung ein Abstand von mindestens 6 Monaten einzuhalten ist.

Die Tetanus-Grundimmunisierung wird in der Regel gleichzeitig mit der gegen Diphtherie, Polio, Keuchhusten, Haemophilus (Hib) und Hepatitis B als Kombinationsimpfung verabreicht.

Die erste Auffrischimpfung gegen Tetanus erfolgt zwischen dem vollendeten 5. und 6. Lebensjahr (z.B. mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Diphtherie und Tetanus) und eine weitere zwischen dem vollendeten 9. und 17. (z.B. zusammen mit Diphtherie und Polio). Danach sollte bis ins hohe Alter eine routinemäßige Auffrischimpfung alle zehn Jahre erfolgen, in der Regel mit dem Kombinationsimpfstoff gegen Tetanus und Diphtherie (Td).

Im Verletzungsfall wird bereits aufgefrischt, wenn die letzte Impfung länger als fünf Jahre zurückliegt.

Tollwut

Tollwut (Rabies) ist eine tödlich Viruserkrankung. Die WHO schätzt, dass jährlich etwa 55.000 Menschen an Tollwut sterben. Durch einen Biss oder direkten Schleimhautkontakt kann ein infiziertes Tier die Erreger auf den Menschen übertragen.

Da eine ausgebrochene Krankheit nicht medikamentös behandelt und therapiert werden kann und sie immer tödlich verläuft, sollten sich Reisende in Regionen mit hoher Tollwutgefährdung (u.a. Indien, China, Südostasien, Afrika) unbedingt impfen lassen.

Berufsbedingt ist die Impfung in Deutschland für Tierärzte, Tierpfleger, Jäger, Waldarbeiter, Tierhändler, Schlachter oder Personal in Tollwut-Laboratorien empfohlen.

Wie und wann wird geimpft?

Die Schutzimpfung besteht aus 3 Impfungen, die an den Tagen 0, 7 und 21 (oder 28) verabreicht wird. Eine Auffrischimpfung wird alle 2 bis 5 Jahre empfohlen.

Besonders Reisende in Endemiegebiete, v.a. nach Indien, China, Südostasien, Afrika und Südamerika, sollten sich unbedingt bereits vor der Abreise impfen lassen, da es fraglich ist, ob vor Ort ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht.


Typhus

Typhus ist eine weltweit verbreitete, lebensbedrohliche Erkrankung, die durch Salmonellen-Bakterien ausgelöst wird. Nach Schätzungen der Weltgesundheits-Organisation (WHO) kommt es jährlich zu ca. 21 Millionen Typhus-Infektionen mit 840.000 Todesfällen.

Der Typhus-Erreger ist weltweit verbreitet. Das höchste Risiko für eine Infektion besteht in den Ländern Afrikas, Südostasiens, Latein- und Südamerikas.

Ein besonderes Risiko einer Typhus-Erkrankung besteht für Rucksack-, Abenteuer- und Trekking-Reisende (in Endemie-Gebieten), Personen, die länger in Typhus-Endemie-Gebieten leben sowie für Menschen mit Krankheitsfällen in der Umgebung.

Geimpft werden können Kinder ab dem 2. Lebensjahr sowie Jugendliche und Erwachsene mit einer einmaligen i.m. Spritze oder einer  dreimaligen Schluckimpfung.



Reisemedizin

Sie planen eine Reise und brauchen ggf. eine Impfung?
Aber welche Impfung ist für Ihr Reiseziel wirklich erforderlich?
Sie haben keinen Impfausweis und wissen nicht, wann wäre die nächste Impfung fällig?
Impfteste,
Impfnachweise,
Kontrollen, Titerbestimmungen aus dem Blut,
Impfplanungen interessieren Sie?

Wir beraten Sie gern, empfehlen Ihnen Impfungen nach dem aktuellen STIKO-Standard individuell und haben für Eilige meistens sofort und ohne Anmeldung den passenden Impfstoff vorrätig.

Zögern Sie nicht, ein kleiner Piks zur Vorsorge kann sicher nicht schaden.




Impfberatung

Impfungen für jedes Alter wichtig!!!

Impfungen sind Vorbeugungsmaßnahmen, die auf NATÜRLICHEN Mechanismen beruhen.
Seit Beginn des Lebens auf der Erde gibt es in Organismen ein Immunsystem, das fremde und schädliche Stoffe erkennt und bekämpft.
Das nutzt die Medizin bei der Impfung.
Abgetötete Krankheitserreger oder Teile davon (selten abgeschwächte lebende Keime) werden geimpft. Das Immunsystem erkennt sie und produziert Abwehrstoffe und auch Zellen , die sich das alles lebenslang merken sogenannte memory cells .
Im Falle einer Infektion mit echten Krankheitserregern sind bereits Abwehrstoffe und immunkompetente Zellen für diesen speziellen Fall vorhanden.
Dieser Zeitgewinn für den erkrankten Organismus kann Leben retten. Es gibt keinen vernünftigen Grund , Impfungen prinzipiell abzulehnen !!!

Sorgen und Ängste betreffs Nebenwirkungen, Impfreaktionen und Komplikationen sollten im vertrauensvollen Gespräch mit Ihrem Arzt erörtert werden.

Sprechen Sie uns an !

Reiseapotheke


Eine sorgfältig ausgestattete Reiseapotheke gehört ebenso ins
Gepäck wie wichtige persönliche Unterlagen oder die richtige Kleidung. Auch kleinere Verstimmungen können den Urlaub gründlich vermiesen.
Zur Grundausstattung der Reiseapotheke gehören ein Erste-Hilfe-Set(Desinfektionsmittel, Mull- und elastische Binden, Pflaster,Kompressen, Verbandtuch und Schere.

Zu diesem Erste-Hilfe-Set gesellen sich Mittel gegen Fieber undSchmerzen, gegen Hautausschläge und Verbrennungen, gegen Durchfall,Verstopfung, Erbrechen und Übelkeit sowie gegen Husten und Schnupfen,sowie ein Mittel gegen Insektenstiche.

Ganz wichtig in der Reiseapotheke ist das Sonnenschutzmittel.

Zusätzlich zur standardisierten Reiseapotheke sollten sich
Reisende vor dem Urlaub nach den notwendigen Impfungen erkundigen.


Chronisch Kranke sollten ihre individuell
benötigten Medikamente in ausreichender Menge mitnehmen.
Insbesondere diese wichtigen Mittel sind im Urlaub oftmals schlecht zubesorgen. Sie sollten deshalb im Handgepäck transportiert werden.

Grundsätzlich sollten alle Medikamente in der Originalverpackung
mit Beipackzettel, idealerweise kühl und trocken, aufbewahrt werden.

Da Medikamente im Urlaub besonders von Temperaturschwankungenbetroffen sein können, unbedingt das Verfallsdatum aller Medikamente zuprüfen und beachten.  

Im Einzelnen:

Heftpflaster verschiedener Größen, Mullbinde, Mullkompressen, elastische Binde, Pinzette, Fieberthermometer, Schere, Dreieckstuch, Einwegspritzen   
ein Wund-Desinfektionsmittel,
Wund- und Heilsalbe,
Wundschnellverband,
1 Päckchen sterile Kompressen,
Insekten- und Sonnenschutzmittel,
kühlendes Gel bei Sonnenbrand und Insektenstichen,
kühlendes Gel bei Prellungen und Verstauchungen,
Mittel gegen Durchfall und Verstopfung,
Medikamente gegen leichte Schmerzen und Fieber ,
Mittel gegen Reisekrankheit.
entzündungshemmende Ohrentropfen,

Wir beraten Sie gern !





Malariaprophylaxe

Malaria ist als Tropenkrankheit sehr weit verbreitet und führt bei einer Million Menschen jährlich zum Tode. Bei jährlich mindestens 300 Millionen Erkrankungen, mag die Todeszahl gering erscheinen, allerdings sind die befallenen Organe meist noch jahrelang geschädigt, sodass eine Malariaprophylaxe (Malariavorbeugung) jedem anzutraten ist, der erstmalig für wenige Tage oder Wochen in die folgend näherbeschriebenen Gebiete reisen möchte:
Afrika
Asien
Mittelamerika und Karbik
Naher und Mittlerer Osten
Ozeanien
Südamerika

Da viele Medikamente zur Malariaprophlaxe nur individuell geeignet bzw. nur in Apotheken nur auf Rezept erhältlich sind, muss die Malariaprophylaxe mit Ihrem Hausarzt besprochen werden.
Ferner sollte man sich bewusst sein, dass eine Prophylaxe ein Chemiecocktail ist, der zwar Malaria vorbeugt, jedoch von Fall zu Fall sehr starke Nebenwirkungen haben kann. Daher können sich Menschen, die dauerhaft in Malariaregionen leben, NICHT durch diese Medikamente schützen.


Jede Malaria ist heilbar, sofern sie rechtzeitig erkannt und behandelt wird! Informieren Sie sich daher rechtzeitig VOR Reiseantritt in ein Malariagebiet.

Infos u.a. unter:

https://www.crm.de/

https://www.fit-for-travel.de

Labor

Standardlabor

Umfangreiche Analyseverfahren stehen im täglichen Routinelabor zur Verfügung.
Leistungsstarker Partner ist das Labor bioscientia.


Speziallabor


Viele hochspezialisierte Laboruntersuchungen können veranlasst werden:

u.a.
-Immunologie
-Endokrinologie (Hormone)
-funktionelle Stuhldiagnostik (Darmdiagnostik,Kyberstatus)
-Präventivmedizin
-Mikronährstoffdiagnostik
-Tumormarker (Krebsfrüherkennung)
-Kryptopyrrolurie

Physikalische Medizin

Reizstrom

Verschiedene Formen der Elektrotherapie mit niederfrequenten Strömen, auch TENS, werden in unserer Praxis insbesondere zur Schmerztherapie angewendet.

Inhalation

Bei Erkrankungen der Atemwege verwenden wir in der Praxis die Inhalationstherapie mit Ultraschallvernebelung.

Ultraschalltherapie

Hochfrequenter Schall, Ultraschall, ist eine wirkungsvolle Methode, Schmerzsymptomatiken des Bewegungsapparates zu behandeln.
Diese Therapie ist angenehm schmerzfrei und unkompliziert und wird in unserer Praxis auch mit Reizstrom kombiniert.

Schmerztherapie

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie arbeitet mit der Injektion von örtlichen Betäubungsmitteln zu therapeutischen Zwecken. Ihre Wirkung beruht weniger auf der pharmakologischen Wirksamkeit am Ort der Injektion. Vielmehr basiert die Neuraltherapie auf der Einflussnahme auf lokale oder übergeordnete Regelkreise. Die Neuraltherapie basiert auf der Vorstellung, dass das vegetative Nervensystem die Schaltstelle zwischen Leib und Seele ist. Somit können über die vegetativen Nervenbahnen Krankheitsprozesse beeinflusst werden. Blockierungen gestörter Regelkreise werden bei der Neuraltherapie durch das Betäubungsmittel ausgeschaltet. So kommt die körpereigene Selbstheilungskraft wieder in Gang. Das bedeutet der Körper wird durch eine gezielte Maßnahme in die Lage versetzt, seine physiologischen Funktionen wiederherzustellen.

Der Erfolg der Neuraltherapie besteht unter anderem in der Beeinflussung sogenannter Störfelder. Sie entstehen durch Restinformationen im umgebenden Gewebe nach Organerkrankungen. Ein Störfeld ist zudem jede Stelle und jedes Organ, das in irgendeiner Weise und aus irgendeinem Grund krankhaft verändert wurde. Mit den üblichen Untersuchungsmethoden sind diese Störfelder nur selten zu finden. Sie haben eine krankmachende Fernwirkung auf Organe. Die störende Information kann jahrelang ruhen und dann durch äußere oder innere Reize aktiviert werden. Ursache können Erkältungen, Operationen oder auch seelische Verletzungen sein.


Therapeutische Anwendung von Lokalanästhetika

Als „Therapeutische Lokalanästhesie“ werden sämtliche Schmerzausschaltungsmethoden, deren Wirkung auf Lokalanästhetika (= örtliche Betäubungsmittel) beruhen, zusammengefasst. Mit der infiltrativen Lokalanästhesie werden im Schmerzbereich die Schmerzfühler blockiert. Zeitgleich können außerhalb des Rückenmarks/Gehirns liegende, zum Zentrum beziehungsweise Zentralnervensystem hinführende Signale mit einer Blockade abgeschwächt oder unterbrochen werden.

Vermutlich ist nämlich der Anteil an Schmerzzuständen, die auf eine die Ernährung betreffende Störung zurückzuführen sind, wesentlich höher als bisher angenommen. Dafür spricht die Tatsache, dass häufig erst eine wiederholte Nervenblockade zu einer anhaltenden Schmerzreduktion oder gar Schmerzfreiheit führen. Mit der alleinigen Unterbrechung der Schmerzreizleitung ist diese Wirkung nicht zu erklären.

Mit einer Nervenblockade wird die Schmerzreizleitung unterbrochen. In der Regel reicht eine einmalige Nervenblockade jedoch nicht aus. So sind je nach Ausmaß der mutmaßlichen Störung weitere Blockaden erforderlich sind.

Die therapeutische Lokalanästhesie ist und bleibt die wirksamste Waffe gegen den chronischen Schmerz. In der Hausarztpraxis Dr. med. Peter Pomrenke wird die therapeutische Lokalanästhesie durchgeführt.


Quaddeln

Hauptanwendungsgebiet des Quaddelns sind Schmerzzustände. Es ist eine Form von Regulationstherapie. Quaddeln will entgleiste Regelvorgänge auf verschiedenen Ebenen normalisieren. Besonders chronisch belastende, übergeordnete Faktoren sollen durch Quaddeln ausgeschaltet werden. Dazu setzt die Therapie mit Quaddeln in erster Linie Lokalanästhetika nach verschiedenen Techniken ein.

Quaddeln ist eine Form von Neuraltherapie. Quaddeln ist keine außerschulische beziehungsweise alternative Methode, sondern Schulmedizin, eine komplementäre Methode. Es werden geringe Mengen eines Lokalanästhetikums an verschiedenen Stellen mit einer feinen Kanüle in die Haut gespritzt.


Physikalische Medizin

Unter physikalischer Medizin versteht man unter anderem:

  • Reizstromtherapie
  • Transkutane-Elektro-Neuro-Stimulation (TENS)
  • Ultraschallbehandlung
  • Wärme- u. Kältetherapie
  • Inhalation
  • Magnetfeldtherapie

Diese Behandlungen der physikalischen Medizin werden in der Arztpraxis Dr. med. Peter Pomrenke in Berlin angeboten.


Sonografie

Bauch

Sonografie
Die Ultraschalluntersuchung in der Allgemeinmedizin und in der CHIRURGIE ist eine schmerzfreie und gefahrlose Methode zur Diagnostik von Oberbaucherkrankungen und Nierenerkrankungen, sowie die Untersuchung des gesamten harnableitenden Systems, wie Harnleiter und Blase, als auch der Schilddrüse. 

Die Ultraschalluntersuchung ist sehr gut zur Verlaufs- u. Erfolgskontrolle einer eingeleiteten Therapie bei den o.g. Erkrankungen geeignet. 

Ebenfalls eignet sich die Sonografie vorzüglich für alle Arten von Vorsorgeuntersuchungen der entsprechenden Organe. 

Thorax

Bei Erkrankungen des  Brustkorbes und der Brustorgane kann Ultraschalldiagnostik wertvolle Dienste leisten.

Niere, Blase, Prostata

Diagnostik und Verlaufskontrolle von Nieren- u. Blasenerkrankungen und Vorsorgeuntersuchungen der Prostata sind wichtige Anwendungsbereiche der Ultraschalldiagnostik.

Schilddrüse

Bei Verdacht auf Schilddrüsenerkrankungen oder bei notwendigen Verlaufskontrollen von bekannten Erkrankungen dieses Organs ist die Ultraschalluntersuchung ein unverzichtbares Diagnoseverfahren.

Suchtbehandlung

Alkohol

Die Therapie der Alkoholkrankheit wird seit Jahren in unserer Praxis durchgeführt.

Medikamentöse und gesprächstherapeutische Behandlung von Entzugssymptomatiken, Entgiftung, Entwöhnung und nachfolgende Langzeitbetreuung   gehören zu unseren therapeutischen Möglichkeiten.



Nikotin

Beratung, Tablette, Pflaster, Kaugummi, Akupunktur 

Tauglichkeitsuntersuchungen

Führerschein LKW, PKW

Für die folgenden Führerscheinklassen können bei uns die notwendigen allgemeinärztlichen Untersuchungen durchgeführt werden.

Vereinbaren Sie bitte dafür einen Termin !

PKW-Klassen
Klasse: B /  Klasse: BE /  Klasse: S
Motorrad-Klassen
Klasse: A /  Klasse: A1 /  Klasse: M
LKW-Klassen
Klasse: C /  Klasse: CE /  Klasse: C1 /  Klasse: C1E

Bootsführerschein

Wir führen die ärztliche Untersuchungen für den Erwerb des Bootsführerscheins durch.

Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin !

Taucher

Eine gültige Tauchertauglichkeitsuntersuchung ist aus mehreren
Gründen wichtig.
Sie ist Voraussetzung für die Teilnahme an der
Ausbildung, die Gültigkeit der Taucherversicherung und notwendig zur Vorlage auf Tauchbasen bei Tauchurlauben oder in Tauchvereinen.

Tauchen ist ein faszinierendes  Hobby -
wenn man lange genug überlebt um sich daran zu erfreuen.
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Eine Tauglichkeitsuntersuchung ist jederzeit bei uns möglich.

Den Ablauf dieser Untersuchung klärt das erste Gespräch beim Arzt.
Es gibt dabei obligate und fakultative Untersuchungen.
 
Über solche Punkte wie: 
Röntgenbilder, EKG,  Belastungs-EKG, Lungenfunktion und weitere altersabhängige Bedingungen und die Kosten werden wir Sie beraten.

Bitte einen Termin vereinbaren !

 



Beruf

Benötigen Sie Untersuchungen oder Bescheinigungen für
eine Ausbildung,
ein Studium,
eine Berufstätigkeit,
eine Berufseignung,
o.ä. , wie


Kindergarten / Schule,
Tauglichkeit für Praktika,
Medikamente im Ausland (z.B. Bescheinig. für Zoll),
Reiserücktritt,
Pflegeheime / Gemeinschaften,


dann vereinbaren Sie bei uns einen Termin.

Kosten nach Umfang und vorheriger Vereinbarung.


Vorsorge

Check up

Diese Gesundheitsuntersuchung können Frauen und Männer mit Beginn des 36. Lebensjahres alle zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Ein gründliches "Durchchecken" des Gesundheitszustandes dient vor allem der Früherkennung. Und zwar all solcher Krankheiten, die schon im Vor- oder Frühstadium gut zu diagnostizieren sind und wirksam behandelt werden können.

Der Gesundheits-Check-up hilft, vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenerkrankungen sowie eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) rechtzeitig zu erkennen. Für diese Krankheiten gibt es eine ganze Reihe von Risikofaktoren, die vermieden oder zumindest möglichst klein gehalten werden sollten.


Krebsfrüherkennung


Männer:

Der Arzt untersucht bei Männern ab dem Alter von 45 Jahren die äußeren Genitalorgane, die Prostata und Lymphknoten in der Region durch Abtasten.

In der Altersgruppe zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr ist der bösartige Hodentumor die häufigste Krebserkrankung des Mannes, obwohl insgesamt der Hodentumor mit ein bis zwei Prozent aller Tumorerkrankungen selten ist. Die jährliche Zahl der Neuerkrankungen beträgt etwa sieben pro 100.000 männlichen Einwohnern. Männer sollten sich daher bereits ab dem 18. Lebensjahr einmal im Monat selbst untersuchen. Verhärtungen, Knoten, Vergrößerungen oder Verkleinerungen und ausgeprägte Druck-Unempfindlichkeit der Hoden sind ein Grund, den Arzt aufzusuchen.

Frauen und Männer:

Darüber hinaus haben Frauen und Männer einen Anspruch auf weitere ärztliche Maßnahmen, die der Früherkennung von Krebserkrankungen dienen.

Ab dem Alter von 50 Jahren bis zur Vollendung des 55. Lebensjahres haben gesetzlich Versicherte einen Anspruch darauf, das Rektum und den übrigen Dickdarm untersuchen zu lassen. Darüber hinaus können sie jedes Jahr ihren Stuhl in einem Schnelltest auf nicht sichtbares Blut im Stuhl analysieren lassen.

Ab dem Alter von 55 Jahren haben Versicherte Anspruch auf eine Früherkennungsmaßnahme in Form einer sogenannten Koloskopie. Dabei wird der gesamte Dickdarm mit einem Endoskop untersucht. Koloskopien dienen dem Arzt dazu, frühe Vorstadien eines möglichen Dickdarmkrebses (sogenannte Polypen) zu erkennen und sofort zu entfernen. Frühestens zehn Jahre nach der ersten Koloskopie besteht Anspruch auf eine zweite Untersuchung.

Alternativ zur Früherkennung per Koloskopie können Versicherte ab dem Alter von 55 Jahren alle zwei Jahre ihren Stuhl auf okkultes Blut untersuchen lassen. Die Entscheidung, welche Art der Früherkennung gewählt wird, ist jedem selbst überlassen.

Keine Praxisgebühr !!!

Patienten die sich im Rahmen der Krebsfrüherkennung ärztlich beraten lassen, müssen dafür keine Praxisgebühr entrichten. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) der Ärzte und Krankenkassen mit einer Änderung der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie klargestellt.

Danach sind die Befundmitteilung und die Beratung Bestandteil der Früherkennungsuntersuchungen.


Hautkrebsscreening

Ab dem 1. Juli 2008 können sich gesetzlich Versicherte ab einem Alter von 35 alle zwei Jahre auf Hautkrebs untersuchen lassen.

Unter Hautkrebs versteht man verschiedene Krebserkrankungen der Haut. Unterschieden werden vor allem der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom und der helle Hautkrebs. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt, bestehen gute Heilungschancen.

Die Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs können Hautärzte, Internisten, hausärztlich tätige Fachärzten für Allgemeinmedizin und praktische Ärzte durchführen. Voraussetzung ist, dass sie erfolgreich an einer entsprechenden Fortbildung teilgenommen haben.

Bei der Untersuchung begutachtet der Arzt die Haut des Patienten von Kopf bis Fuß und bespricht hinterher mit ihm das Ergebnis. Gibt es einen Verdacht auf eine bösartige Hautveränderung, schaut sich ein Hautarzt die Haut noch einmal gründlich an. Falls erforderlich, entnimmt er auch eine Gewebeprobe, um die Diagnose zu sichern.


Intervallcheck

Untersuchungen in der Art des "Check up 35" auch schon vor dem 36. Lebensjahr oder auch in kürzeren Abständen als zwei Jahre oder in ausführlicherem Umfang  als gesetzlich vorgesehen werden als "Intervallcheck" bezeichnet. Auch Krebscheck und Hautkrebsscreening außerhalb der gesetzlichen Fristen zählen dazu.
Diese Untersuchungen (keine Kassenleistungen)  sind jederzeit nach vorheriger Vereinbarung über Umfang und Kosten bei uns möglich.

Privatärztliche Leistungen


Privatmedizinische Serviceleistungen:
• Terminvergabe in der Regel innerhalb von 3 Tagen*
• Abendsprechstunde
• Wartezeit bei vorausgegangener Terminvergabe in der Regel nicht über 30 Minuten*
• Für Patienten im Bedarfsfall telefonische Erreichbarkeit auch außerhalb der Behandlungszeiten möglich (nach individueller Vereinbarung)
• Im Bedarfsfall werden auch Termine bei anderen Fachärzten vermittelt

Praxis-TV, Internetzugang, Fahrstuhl, eigene Parkplätze, behindertengerecht,

*organisatorisch ist dies z. B. durch zusätzliche Behandlungszeiten außerhalb der Vertragspraxis für GKV-Versicherte möglich
Behandlungsangebote:
Hausärztliche Versorgung, chirurgische Leistungen, Naturheilverfahren, Orthomolekularmedizin, Infusionstherapie, Magnetfeldtherapie, Akupunktur,
IGeL (Individuelle Gesundheitsleistungen):
• Reisemedizinische Vorsorge
• Blufette Basis-Check
• Diabetes-Vorsorge
• Oraler Glukose-Toleranztest
• Leber/Galle Basis-Check
• Nieren Basis-Check
• Elektrolyte Basis-Check
• Blutgerinnung Basis-Check
• Eisenmangel Basis-Check
• Blutbild als Vorsorgeleistung
• Immunstatus Basis-Check als Vorsorgeleistung
• Allergie Basis-Check als Vorsorgeleistung
• Adipositas-Profil
• Stress-Profil
• Quantitative Bestimmung des C-reaktiven Proteins (CRP)
• Quantitative Bestimmung des HLA-B 27 außerhalb GKV
• Untersuchung zur Früherkennung des Prostata-Karzinoms
• Raucher-Vorsorge
• Optimierte Darmkrebs-Vorsorge im Stuhl
• Reizdarm-Profil
• Untersuchung auf Chlamydien-Antikörper im Serum
• Untersuchung auf Hepatitis C-Antikörper als Vorsorgeleistung
• HIV-Test
• Infektionsvorsorge vor der Schwangerschaft
• Anti-Aging-Basis-Check für die Frau
• Anti-Aging-Basis-Check für den Mann
• Muskel- und Fitness-Check
• Oxidativer Stress (Freie Radikale) Basisprofil
• Vitalstoff-Check
• Schilddrüsen-Vorsorgeuntersuchung durch TSH-Bestimmung
• Haut-Haare-Nägel-Profil
• Labormedizinische Untersuchung des Immunstatus außerhalb GKV
• Impfstatus
• Dysbiose-Check außerhalb GKV
• Allergologische Testung außerhalb GKV
• Labormed. Wunschabklärung nach Zeckenstich außerhalb GKV
• Labormed. Basis-Untersuchung bei chronischer Müdigkeit außerhalb GKV
• Labormed. Zusatz-Untersuchung bei chronischer Müdigkeit
• Labormed. Untersuchung bei Schlafstörungen außerhalb GKV
• Blutgruppenbestimmung
• Einfache Blutgruppenbestimmung aus diätischen Gründen
• Nikotin-Nachweis
• Labormed. Untersuchung zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis
• Drogenscreening im Urin oder im Serum
• Beratung bzgl. Haus- od. Reiseapotheke
• Beratung bzgl. Labordiagnostik
• Beratung bzgl. PSA-Test Prostata-Karzinom-Früherkennung
• Beratung bzgl. Atherosklerose Labordiagnostik
• Beratung bzgl. labordiagnostischer Wunschleistungen
• Beratung bzgl. Anti-Aging-Behandlung
• Beratung bzgl. Selbstmedikation: Prävention / Lebensführung
• Beratung bzgl. Behandlung mit Nahrungsergänzungsmitteln
• Diät-Beratung
• Ernährungsmedizinische Beratung (ausführlich)
• Beratung bzgl. Adipositas-Behandlung mit Nicht-GKV-Arzneimitteln
• Gruppenbehandlung bei Adipositas
• Raucherentwöhnung
• Sportmedizinische Beratung
• Beratung bzgl. der mikrobiologischen Therapie ("Symbioselenkung")
• Hausbesuch als Serviceleistung auf Patientenwunsch
• Einholen eines Zweitbefund auf Patientenwunsch
• Kurze Bescheinigung
• Untersuchung und Bescheinigung bei Reiserücktritt
• Kindergarten-Eingangsuntersuchung mit schriftlichem Attest
• Bearbeitung einer privaten Versicherungsanfrage als Befund-Bericht
• Ärztliche Berufseingangsuntersuchung
• Erstellung eines privaten Gutachtens
• Tauchfähigkeitsuntersuchung
• Eignungsuntersuchung für den Sportbootführerschein
• Untersuchung bzgl. Notwendigkeit weiterführender Unters. (Fahrerlaubnis)
• Gutachten bei Führerscheinklassen C/C1/C1E/D/D1/D1E und Fahrgastbef.
• Kontroll-Untersuchung nach Führerscheinentzug
• Spezifisch privatärztlicher Praxis-Service
• Behandlung mit Vitamin- und Aufbaupräperaten
• Neuraltherapie
• Akupunktur
• Eigenblutbehandlung
• Reisemedizinische Impfungen
• Andere Impfungen
• Allergie-Check
• Allergologische Diagnostik
• Sono-Check: Ultraschall-Untersuchung der inneren Organe
• Schilddrüsen-Check: Sonographische Untersuchung der Schilddrüse
• Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie (SMT)
• Kinesio-Taping
• Check-up-Ergänzung: RuheEKG, Harnsäure und Kreatinin
• Kleiner Gesundheits-Check
• Großer Gesundheits-Check
• Sport-Check: Sportmedizinische Vorsorge-Untersuchung
• Lungen-Check
• Sporttauglichkeitsuntersuchung
• Computergestützte Gesundheitsuntersuchung
• Bioelektrische Impedanzabalyse (BIA)
• Früherkennungsuntersuchung im 30. bis 40. Lebensmonat U7a
• Früherkennungsuntersuchung im 5. Lebensjahr U8a
• Früherkennungsuntersuchung im 8. Lebensjahr U10
• Früherkennungsuntersuchung im 10. Lebensjahr U11
• Früherkennungsuntersuchung im 16. bis 18. Lebensjahr J2
• UV-Bestrahlungen aus präventiven Gründen
• Sonnenlicht- und Hauttyp-Beratung
• Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung einschl. Dermatoskopie
• Entfernung von Tätowierungen
• Ästhetische Narbenkorrektur außerhalb GKV
• Behandlung mit knorpelschützenden Substanzen auf Patientenwunsch
• Magnetfeldtherapie
• Niedrigdosierter gepulster Ultraschall
• Allgemeines Labor-Basisprofil auf Patientenwunsch
• Allg. Labor-Basisprofil als Ergänzung zur GKV-Gesundheitsuntersuchung
Geräteausstattung:
EKG, Lungenfunktion, Sonografie SIEMENS Körper und Schilddrüse, BIA-Messung AKERN, BEMER-Magnetfeldtsystem, Sauerstofftherapie n. Professor Manfred von Ardenne, UV-Lichttherapie WALDMANN, OP-Raum
Praxisausstattung:
modern, EDV, Untersuchungs -u. Behandlungskabinen, OP, Wartezimmer TV, Internet, separates Wartezimmer, angeschlossenes Gesundheitsinstitut
Behandlungssprachen:
deutsch, englisch, russisch
Einzelpraxis

• Kassenpatienten
• Privatpatienten
Sprechzeiten:

Mo.  08:00 - 13:00 Uhr und nach Vereinbarung
Mi.  08:00 - 12:00 Uhr und von 15:00 - 18:00 Uhr
Do.  08:00 - 12:00 Uhr
Fr.   08:00 - 12:00 Uhr

Termine auch außerhalb der Sprechzeiten
Erreichbar mit öffentllichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahn, Bus, siehe www.hausarztberlin.de, map24


Patientenverfügung

Individuelle ärztliche Beratung bei der Erstellung Ihrer Patientenverfügung.

Eine Patientenverfügung ist eine Willenserklärung zur medizinischen Behandlung für den (späteren) Fall, dass keine Einwilligungsfähigkeit mehr bestehen wird. Oft wird eine solche Verfügung auch Patiententestament genannt.
Meist erstellen ältere Menschen eine Patientenverfügung. Das Hauptmotiv dafür ist die Angst, als Pflegefall wehrlos einer ungewollten Behandlung ausgeliefert zu sein. Abgelehnt werden in Patientenverfügungen am häufigsten die Dialyse, die Beatmung und die künstliche Ernährung.