Naturheilverfahren

Naturheilverfahren

Akupunktur

Akupunktur

Seit über 3000 Jahren behandeln chinesische Ärzte körperliche und seelische Beschwerden aller Art durch leichte Nadelstiche. Die Nadeln werden an durch jahrhundertelange Erfahrung ermittelten "Energie-Meridianen" eingesetzt, um durch gezielte Stimulanz und Besänftigung die körperliche Harmonie wiederherzustellen. 
Die moderne schulmedizinische Erforschung des menschlichen Nervensystems hat die Grundidee der Akupunktur inzwischen so weitgehend bestätigt, dass die UNO-Weltgesundheitsorganisation die Akupunktur heute zur Behandlung von mehr als 40 Krankheiten empfiehlt. 
"Die Akupunktur heilt, was gestört ist - nicht was zerstört ist" (Prof. H.F. Herget). 
Sehr viele Erkrankungen des Bewegungsapparates haben ihre Ursache in muskulären DysbalancenHaltungsschäden, Überlastung und dergleichen und sind damit gut geeignet für die Akupunkturbehandlung. Aber auch in der Nachsorge von durch mechanische Zerstörungen am Knochengerüst hervorgerufenen Beschwerden und in der Unterstützung konventioneller Methoden leistet die Akupunktur immer wieder hervorragende Dienste. 
Bei der klassischen chinesischen Akupunkturbehandlung setzt der Arzt 10 bis 20 Nadeln, die je nach Diagnose zwischen 20 und 30 Minuten verbleiben. Moderne Akupunkturnadeln sind extrem dünne, biegsame Instrumente und verursachen im Gegensatz zu den vergleichsweise groben Injektionskanülen keine Schmerzen bei der Anwendung. Auch Dauernadeln werden genutzt. 

Anti-Aging

Mineralstoffmischung

Gegen das Altern ist zur Zeit noch kein Kraut gewachsen.

Die sich rasant entwickelnde Anti-Aging-Medizin kann jedoch die normalen Alterungsprozesse verlangsamen oder zeitweise aufhalten.

Dafür gibt es viele diagnostische und therapeutische Ansätze.
Wir arbeiten dabei mit leistungsstarken Partnern zusammen.


Was ist Anti-Aging?

Unter Anti-Aging sind alle medizinischen
Massnahmen zusammengefasst, mit denen
unsere Alterungsprozesse verzögert, aufgehalten
oder sogar wieder rückgängig gemacht werden können.

Anti-Aging führt zu mehr Vitalität, einer besseren
Lebensqualität und zu einer verlängerten
Lebenserwartung. Dies gilt für Frauen und
Männer.

Säulen der Anti-Aging-Medizin:

Gesunder Lebensstil
Gesunde Ernährung
Ausgleich von Vitalstoff- und Hormondefiziten
Spezifische Anti-Aging-Behandlungen

Ewiger Jugend und Gesundheit sind ein Traum seit Menschengedenken.
Mit Hilfe der Anti-Aging-Medizin kommen Sie ihm
näher.

Wir beraten Sie gern individuell.

Aufbaukuren



Bei Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Erschöpfungsgefühl, Gereiztheit, Abgespanntheit oder Konzentrationsstörungen bieten  wir verschiedene Aufbau- oder Vitalkuren.

Der Körper hat  einen erhöhten Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und anderen Mikronährstoffen, die dem Körper direkt zugeführt werden.

Diese werden nach Ihrem individuellen Bedürfnissen angepaßt und dosiert.

Blockierungen

Akupunktur Simona Pomrenke

Unter dem Begriff Blockierung oder auch reversible segmentale Dysfunktion versteht man die vorübergehende Einschränkung der Beweglichkeit eines oder mehrerer Gelenke ohne erkennbare organische Veränderungen.

Blockierungen können eine wichtige Ursache für Rückenschmerzen bei ansonsten gesunden Menschen sein.
Blockierungen entstehen plötzlich aus vielerlei Gründen.

Blockierungen können auch zum Ausgangspunkt von chronischen Schmerzen werden.

Wir setzen verschiedene Methoden zur Behandlung von Blockierungen ein.

u.a. Neuraltherapie, Akupunktur, Elektrotherapie



Brüggertherapie



Die Brügger-Therapie stellt ein besonderes Behandlungskonzept dar, das sich mit den sogenannten Funktionskrankheiten des Bewegungsapparates beschäftigt.

In den fünfziger Jahren erarbeitete Dr. Alois Brügger (Neurologe, Psychiater) sein Konzept der nozizeptiv (durch Schadensmeldung) ausgelösten Veränderung der Arbeitsweise der Muskulatur zum Schutz des Organismus vor drohender oder vor fortschreitender Schädigung.


Dieser Ansatz und weiterentwickelte Verfahren, z.B. nach Dr. Leubner sind die Grundlage für das therapeutischen Vorgehen in unserer Praxis.

Eigenbluttherapie



Die Eigenblutbehandlung ist eine Reiz- bzw. Umstimmungstherapie, die das körpereigene Abwehrsystem aktiviert. Dem Patienten wird Blut entnommen und dann in bzw. unter die Haut oder in den Muskel injiziert. Durch den kurzen Aufenthalt außerhalb des Körpers verändert sich das Blut so, dass es die an der Immunabwehr beteiligten Zellen aktiviert.


Entgiftung



Entgiftung ist zu einem Modewort geworden.

Tatsächlich ist die Bedeutung dieser Verfahren gestiegen.

Es gibt sehr viele Gifte, die den Körper belasten können, z.B. Alkohol, Drogen, Chemikalien, Schwermetalle, Umweltgifte etc.

Dementsprechen gibt es auch nicht DIE eine, sondern viele verschiedene Methoden der Entgiftung.

Wir beraten und behandeln Sie gern.



Entsäuerung



Moderne Lebens- u. Ernährungsweise führen häufig zu einer Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts, meistens zu einem Säureüberschuß. Dieser Überschuß mit Säuren kann vom Organismus oft nicht ausreichend ausgeschieden werden. Deshalb werden diese sauren Stoffwechselprodukte im Bindegewebe, in der Matrix abgelagert. Schafft es der Körper nicht, diese Müllhalden zu entsorgen (was bei permanenter Säureanflutung nicht möglich ist), führen diese sauren Stoffwechselschlacken zu vielfältigen gesundheitlichen Problemen.

Hier können verschiedene Verfahren der Entsäuerung ansetzen.




Enzymtherapie




Ohne Enzyme ist ein geordneter Stoffwechsel nicht möglich; sie bauen Eiweiß, Fette und Zucker ab. Die Enzyme haben die Eigenschaft, den Stoff zu erkennen, dessen Reaktion sie steuern wollen. Diese Eigenschaft wird in der Enzymtherapie auch zum Abbau krankmachender Substanzen genutzt: Sie beruht auf der hochdosierten Zufuhr pflanzlicher und/oder tierischer Enzyme.

Fibromyalgie

Bewegungsübungen mit Personal Fitnesstrainerin Simona Pomrenke

Fibromyalgie bedeutet übersetzt "Muskel-Faser-Schmerz" und wird auch oft als "Weichteilrheuma" bezeichnet, obwohl es sich NICHT um eine rheumatische Erkrankung im eigentliche Sinne handelt.
Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzkrankheit mit Schmerzen am ganzen Körper.
In Deutschland sind ca. 1,5 bis 2,4 Millionen Menschen betroffen.

Wir behandeln in unserer Praxis nach den Prinzipien von Prof. Brügger, Dr.R.Paul St. Amand und Dr. Leubner.


Infusionstherapie ( z.B. Myers Coctail, Vit.C,Mineralstoffe,Vit.B17)

Infusion

Bei sehr vielen Erkrankungen besteht die Möglichkeit der Behandlung mit Infusionen (u.a. Vit.C Hochdosistherapie)
Dazu zählen u.a. Infektionen und Infektanfälligkeit, nachgewiesene Mangelzustände und Stoffwechseldefizite, Schmerzerkrankungen, Krebs, Burn out.
Infundiert oder injiziert werden Mikronährstoffe wie die Mineralien Selen, Zink, Calcium, Magnesium, Kalium, Mangan, Kupfer, Kobalt, die Vitamine B1, B6, B12, Folsäure, Dexpanthenol, Vit.C, Vit.D und Vit.E.
Weiterhin z.B. Tromethanol, Natriumhydrogenkarbonat, Vitamin B17, Alphaliponsäure, Cholin und Glutathion.
Auch für die Prophylaxe setzen wir Infusionen ein.

Krebstherapie, komplementär und integrativ, B17, COY, Vit.C-Hochdosis



Komplementäre Therapien sind Behandlungsverfahren aus der Naturheilkunde, Immunologie, Molekularbiologie, Biochemie, Physik und Psychologie, die ergänzend zur konventionellen Therapie eingesetzt werden.
Mögliche Komponenten sind zum Beispiel die Vitamin B17-Therapie 

und die Vit.C Hochdosisinfusionstherapie, Glutathion, die Behandlung mit Enzymen, Mikronährstoffen wie Selen, sekundären Pflanzenstoffen, Eisentherapie, Darmflorabehandlung, Magnetfeld- u. Ernährungstherapie.
Krebs ist eine komplexe Erkrankung, eine Systemerkrankung, die Körper und Seele gleichermaßen betrifft und eine ganzheitliche und integrative Behandlungsstrategie erfordert.

Weitere Infos und Beispiele :

Kombinierte Komplementäre Krebstherapie                  
( Infusionstherapie )

Vitamin C, Vitamin B17, DCA, Artesunate, ACC, Aminosäuren, Gluthation, DMSO

1.   Woche:

 1.Tag: Onko-Amino Infusion in 250 NaCl   

Vit. C-Infusion 25g in 250ml Ringer

    B17-Infusion 6 g  mit fakultativ 2 Amp.Gluthadion 600 mit ACC, in 250ml NaCl,

     mit 10ml DMSO

    DCA-Infusion 2g/20ml verdünnt auf 100/250ml oder direkt in B17-Infusion

 

2. Tag: Leber- Infusion in 250 NaCl

    Vit. C-Infusion 25 gr.

    B17-Infusion 12 g  mit 2 Amp.Gluthadion 600 mit ACC, in 250ml NaCl.

    mit 10ml DMSO

    ARTESUNAT 250mg+Lsg.mittel auf 250ml Ringer verdünnt

 

3. Tag: Onko-Amino Infusion in 250 NaCl

    Vit. C-Infusion 25 gr.

    B17-Infusion 24 g. mit 2 Amp.Gluthadion 600 mit ACC, in 250ml NaCl.

    mit 10ml DMSO

    DCA-Infusion 2g/20ml verdünnt auf 100/250ml oder direkt in B17-Infusion

 

4. Tag: Leber-Amino Infusion in 250 NaCl   

    Vit. C-Infusion 25 gr.

    B17-Infusion 24 g. mit 2 Amp.Gluthadion 600 mit ACC, in 500ml NaCl.

    mit 10ml DMSO

    ARTESUNAT 250mg+Lsg.mittel auf 250ml Ringer verdünnt

 

5. Tag: Onko-Amino Infusion in 250 NaCl

    Vit. C-Infusion 25 gr.

    B17-Infusion 24 g. mit 2 Amp.Gluthadion 600 mit ACC, in 500ml NaCl.

    mit 10ml DMSO

    DCA-Infusion 2g/20ml verdünnt auf 100/250ml oder direkt in B17-Infusion

      2. Woche

 1.Tag: Onko-Amino Infusion in 250 NaCl   

Vit. C-Infusion 25 gr. in 250ml Ringer

    B17-Infusion 24 g. mit fakultativ 2 Amp.Gluthadion 600 mit ACC, in 250ml NaCl

     mit 10ml DMSO

    DCA-Infusion 2g/20ml verdünnt auf 100/250ml oder direkt in B17-Infusion

 

   

2. Tag: Leber-Amino Infusion in 250 NaCl

    Vit. C-Infusion 25 gr.

    B17-Infusion 24 g. mit 2 Amp.Gluthadion 600 mit ACC, in 250ml NaCl.

    mit 10ml DMSO

    ARTESUNAT 250mg+Lsg.mittel auf 250ml Ringer verdünnt

 

3. Tag: Onko-Amino Infusion in 250 NaCl

    Vit. C-Infusion 25 gr.

    B17-Infusion 24 g. mit 2 Amp.Gluthadion 600 mit ACC, in 250ml NaCl.

    mit 10ml DMSO

    DCA-Infusion 2g/20ml verdünnt auf 100/250ml oder direkt in B17-Infusion

    

4. Tag: Leber-Amino Infusion in 250 NaCl   

    Vit. C-Infusion 25 gr.

    B17-Infusion 24 g. mit 2 Amp.Gluthadion 600 mit ACC, in 500ml NaCl.

    mit 10ml DMSO

    ARTESUNAT 250mg+Lsg.mittel auf 250ml Ringer verdünnt

   

   5. Tag: Onko-Amino Infusion in 250 NaCl

    Vit. C-Infusion 25 gr.

    B17-Infusion 24 g. mit 2 Amp.Gluthadion 600 mit ACC, in 500ml NaCl.

    mit 10ml DMSO

    DCA-Infusion 2g/20ml verdünnt auf 100/250ml oder direkt in B17-Infusion

    

Insgesamt (2 Wochen)

Vit B17: 210g (/1x6/17x12)

ARTESUNAT 250mg+Lsg.mittel (4x)

3x wöchentlich DCA 2g/20ml-Amp. (insg. 6 Amp.)

Onko-Amino Infusion: 6Fl.

Leberinfusionslösung 4x

Vit C 25g/50g.: 10 Fl.

Fakultativ Gluthation-Amp.: (2x10)=20                                                               

DMSO 10g/10ml 10x

 

Medikamentenkosten:

Vit B17( Maximum 24g) : 210g : 2015,00 Euro

ARTESUNAT 250mg+Lsg.mittel: 4x= : 396,00 Euro

DCA 2g/20ml-Amp. (insg. 6 Amp.): 474,00 Euro

Onko-Amino Infusion: 6Fl. :344,00 Euro

Vit C 25g.: 10 Fl: 199,00 Euro

Leberinfusion 4 Fl.: 236,00 Euro

DMSO 199,90

Gluthation-Amp.: (2x20 Amp.): 240,00Euro

 Im freien Intervall Fortführung der Therapie z.B.

mit oraler Therapie

  Amygdalin-Kps 500mg (z.B. 3x2Kps)

Artesunat Kps. 50mg (3x1),

 DCA 200mg (1x1),

Curcumax-Granula(3x1g)

Vitamin D 5000 IE

Quercetin

 Pangamsäure B15 (1xtgl. 100mg Kps),.

Enzyme z.B. Virazym, Repairzym

 

zusätzlich

Protokollinfusionen

2xwöchentlich  (Aminosäuren, Vitamine, Selen)


DCA (Dichloracetat)

Entartete Zellen schalten ihre Mitochondrien ab

Michelakis vermutet, dass eine Zelle von der üblichen aeroben Energiegewinnung (in den Mitochondrien) auf die anaerobe Gärung umschalte, wenn sie sich inmitten eines zwar gutartigen, aber abnormalen Prozesses befinde und nicht mehr genügend Sauerstoff erhalte, um ihre Mitochondrien am Laufen zu halten. Um zu überleben, schalte die Zelle jetzt ihre Kraftwerke (die Mitochondrien) ab und beginne mit der Energiegewinnung mittels anaerober Gärung.

DCA aktiviert Selbstzerstörung von Krebszellen

Die Mitochondrien haben jedoch neben der Energiegewinnung noch eine andere sehr wesentliche Aufgabe in der Zelle. Sie können die sog. Apoptose, also die Selbstzerstörung einer Zelle einleiten.

Die Apoptose ist jener Vorgang, der in einem gesunden Körper dann einsetzt, wenn eine Zelle entartet, sich also im oben genannten abnormalen Prozess befindet und die Gefahr besteht, dass sie sich in eine gefährliche Krebszelle umwandeln könnte. Sind jetzt jedoch die Mitochondrien ausgeschaltet, dann werden Zellen unsterblich und ihr Selbstzerstörungsprogramm ist ausser Betrieb.

Sobald DCA die Mitochondrien wieder wach küsst, erkennen diese die Entartung der Zelle und befehlen ihr den sofortigen Abgang. Die Krebszellen sterben und der Tumor verschwindet.

Metastasen als Folge der anaeroben Gärung

Dieses Phänomen kann möglicherweise auch die Bildung von Metastasen erklären. Die anaerobe Gärung lässt Milchsäure entstehen.

Diese Milchsäure wiederum kann jene Kollagenstrukturen zerbrechen lassen, die normalerweise den Zellverband zusammen halten. Das bedeutet, dass sich jetzt die entarteten Zellen lösen, durch den Körper bewegen und an einer neuen Stelle neue Tumore bilden können.

     Nebenwirkungen von DCA

Leider kann auch DCA Nebenwirkungen haben. In erster Linie zählen dazu neurologische Schäden, die sich in Schmerzen, Benommenheit und Gangunsicherheiten äussern können.

Allerdings soll es sich dabei um reversible Störungen handeln, was bedeuten würde, dass sich diese nach Ablauf der Therapie innerhalb einiger Monate wieder zurückbilden könnten. DCA soll ausserdem nierentoxisch sein, so dass die Nierenfunktionen während einer Therapie überprüft werden müssen.

Im Vergleich zu den meisten schulmedizinischen Krebsmedikationen sind diese Nebenwirkungen jedoch noch als relativ harmlos zu bezeichnen.

 

   Vitamin B17

Eine Begriffsbestimmung: Was ist Laetrile, Amygdalin, Blausäure, Cyanid oder B17?

 

Amygdalin stammt aus dem Griechischem und bedeutet Mandel. Der deutschstämmige Pharmazeut Dr. Krebs aus USA war in den 50ger Jahren des 20. Jh. auf der Suche nach einem Mittel gegen Krebs. Er erkannte die anticarcinogene Wirkung der bitteren Aprikosenkerne und destilierte aus ihnen das schon bekannte Amygdalin und nannte es Vitamin B17 mit Handelsnamen Laetrile.

Es ist in Deutschland nicht als Medikament zugelassen. Wenn der Patient aber seinen Arzt bittet dieses Mittel bei ihm anzuwenden, darf der Arzt es auch verabreichen, wenn er es als notwendig erachtet. Oft wird es mit hohen Vit.C-gaben kombiniert, gespritzt oder in Tablettenform verabreicht. Die Bezeichnung Vitamin B17 wurde nicht als Vitamin offiziell anerkannt!

 

Ist Amygdalin giftig?

 

Man darf Amygdalin nicht mit Blausäure oder Zyankali verwechseln, da es nicht in isolierter Form in den Aprikosenkernen enthalten ist!

 

"Chemisch gesehen besteht Vitamin B 17 aus zwei Zuckermolekülen, einem Benzyl- und einem Cyanid-Molekül" erläutert Dipl.-Chemiker Gernot Homes. "Wenn behauptet werde, Vitamin B17 sei giftig, weil es Cyanid (Blausäure) enthält, müsse er als Chemiker entschieden sagen: das stimmt nicht! Denn das Cyanid in B17 ist durch eine stabile Atombindung gebunden. Genauso wie das Cyanid im ungiftigen Vitamin B12. Es befindet sich deshalb eben nicht in einer lockeren Ionenbindung wie das etwa beim Zyankali der Fall ist. Wer etwas anderes behauptet, ist entweder fehlinformiert oder unseriös".


Wie wirkt Amygdalin/B17?

 In Tumorzellen ist das Enzym Beta-Glucosidase enthalten, ein entscheidendes Enzym und gleichzeitig die Schwachstelle in diesen Zellen. Wenn B17 ins Blut gelangt, durch den Körper zirkuliert und eine Tumorzelle erreicht, löst Beta-Glucosidase die stabile B17-Verbindung auf und wirkt direkt mit den nun freigewordenen starken Zellgiften Cyanid und Benzaldehyd vernichtend auf diese Zelle ein.

Chemiker Gernot Homes: "Diese zwei Gifte bekämpfen den Krebs von innen und töten ihn ab."

 

Doch was passiert mit Amygdalin/B17 in gesunden Körperzellen? Was ist, wenn freies Cyanid und Benzaldehyd in gesundes Körpergewebe gelangen? Im Gegensatz zu kranken Zellen enthalten gesunde Körperzellen ein anderes Enzym namens Rhodanese. Dieses Enzym kann Blausäure in Thiocyanat umwandeln, das auf unseren Organismus positiv wirkt.

 

Thiocyanat ist blutdrucksenkend und zudem der Stoff, aus dem unser Körper das für die Nerven wichtige Vitamin B12 produziert. Auch das giftige freie Benzaldehyd wird in den gesunden Körperzellen mit Hilfe von Sauerstoff umgewandelt - in die schmerzstillende Benzoesäure. Das ist der Grund für die schmerzstillende bzw. leicht betäubende Wirkung von Vitamin B17.

 

Zu der Wirkung von Thiocyanat und Rhodanese

__Folgende Zitate stammen von DLC Dr. K. Hohlfeld und DLC Dr. D Hübner

"Spuren von Blausäure sind im gesunden menschlichen Organismus in Blut und verschiedenen Organen zu finden (Cyanid-Pool). Die Zufuhr wird in erster Linie durch die Nahrung geleistet."

 

  Was geschieht mit dem überschüssigem B17 im Körper?

 

"Der Organismus besitzt die Fähigkeit der direkten Ausscheidung von Cyanid (Urin, Haut); der Hauptweg der Cyanidentgiftung (Metabolisierung o. Verstoffwechselung, Anm. d. Verfassers) ist jedoch die Überführung des Cyanids unter Mitwirkung des Enzyms Rhodanase mit Thiosulfat in Rhodanid (Thiocyanat), welches ebenfalls harngängig ist. Dadurch können in der Leber eines Erwachsenen problemlos pro Tag 20 bis 30 mg Blausäure entgiftet werden."

Die metabolische Entgiftungskapazität für Blausäure beim Menschen wird mit 0,1-1mg/kg KG/h angegeben(z.b. Ludewig, 1999).Das durchschnittliche KG (Körpergewicht) wird mit 60 kg angegeben.

   

         Worin liegt nun der Unterschied zwischen dem Verzehr von Aprikosenkernen und Laetrile-Infusionen

und was ist besser zur Vorbeugung von Krebs bzw. im Falle einer vorliegenden Krebserkrankung?

 

Dazu folgendes: 

Anders als bei der hochreinen Vitamin B17-Infusionslösung, können beim Verzehr der bitteren Aprikosenkerne geringe Menge an Blausäure enzymatisch freigesetzt werden. Dementsprechend ist die Tagesration beschränkt und die Aprikosenkerne vor allem zu Präventionszwecken sehr gut geeignet, schon deshalb weil sie Unmengen sekundärer Pflanzenstoffe enthalten, die ebenfalls gesund sind.

 

Laetrile-Infusionen wird empfohlen vor allem im Falle eines akuten Krebsleidens, da wir den hochreinen Wirkstoff in entsprechend hohen Dosen und direkt - d.h. ohne Passage des Verdauungstraktes - in den Organismus bringen und dadurch einen wesentlich höheren therapeutischen Effekt ohne Nebenwirkungen durch enzymatische Freisetzungen der Blausäure erzielen.

 Vitamin B17-Infusionen sollten aber ausschließlich unter der Betreuung eines erfahrenen Therapeuten im Rahmen einer ganzheitlichen Krebstherapie erfolgen!

 

Wichtige Effekte von Vitamin B17-Infusionen:

-Einschränkung das Tumorwachstums / Zerstörung der                         Tumorzellen

-Verhinderung der Metastasierung (ausbreitendes   Krebswachstum) 

-krebspräventive Wirkung (Vorbeugung / Nachsorge)

-Schmerzlinderung 

-Verbesserung des Allgemeinzustandes

                                

Artesunat-

Infusionen bei Krebs – ein effektiver Naturwirkstoff aus dem Chinesischen Beifuß (Artemisia annua)

In den letzten Jahren sind immer mehr internationale Studien veröffentlicht worden, die eine deutliche zytostatische Wirkung von Artemisia-Präparaten auf Krebszellen nachweisen. Deshalb verwundert es nicht, dass der natürliche Wirkstoff „Artesunat“ bereits von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in die Liste von „unentbehrlichen und wichtigen Arzneimitteln“ aufgenommen wurde. Dieser Wirkstoff ist ein hochpotentes, schnell wirksames und gut verträgliches natürliches Krebstherapeutikum.

Ein komplexer Wirkmechanismus führt zur Zerstörung von Krebszellen und zur Hemmung der Gefäßneubildung von Tumoren

Es ist bekannt, dass Tumorzellen, die sich schnell vermehren, viele Eisenmoleküle an sich ziehen. Dieser Tatbestand führt u.a. dazu, dass sich Patienten schwach und antriebsarm fühlen und mit der Zeit eine Blutarmut entwickeln. Im Falle einer Behandlung mit Artesunat wird dieser Prozess sogar noch verstärkt, indem vorher Eiseninfusionen gegeben werden. Gelangt Artesunat in stark eisenbeladene Tumorzellen, so werden spontan große Mengen von sog. „freien Radikalen“ freigesetzt, welche die Tumorzellen schädigen und zerstören. Außerdem haben neue Forschungen ergeben, dass Artesunat eine deutliche Hemmung der Gefäßneubildung von Tumorzellen bewirkt. Damit wird besonders die Möglichkeit einer Metastasenbildung verringert.

Die Verabreichung von Artesunat ist unkompliziert und wird in aller Regel sehr gut vertragen

Meist ist im Beginn einer Therapie eine intensive Behandlung mit 10 bis 20 Infusionen angezeigt. Die Behandlungsdauer ist ungefähr eine Stunde.. Nebenwirkungen treten in aller Regel nicht auf.

 


Die Natur hat eine Vielzahl von stark therapeutisch wirksamen Substanzen parat, durch moderne Forschung lernen wir sie besser kennen und nutzen

Die Entwicklung des Präparates Artesunat ist ein schönes Beispiel, wie altes Wissen und moderne Forschung sich gegenseitig ergänzen und befruchten können. Wir beraten Sie gerne zu dieser Behandlungsform und in welcher Form sie vielleicht mit anderen Anwendungen kombiniert werden kann.

 

Einige weitere Informationen zum Artemesin (DocCheckNews 9/2011):

 

Der Naturstoff Artemisinin und seine Abkömmlinge helfen nicht nur im Kampf gegen Malaria sondern möglicherweise auch in der Krebstherapie. Forscher konnten nun die molekularen Details entschlüsseln, wie es diesen Wirksubstanzen gelingt, Krebszellen zu vernichten.

In der Natur findet man viele Pflanzen, deren Inhaltstoffe eine ausgeprägte Heilwirkung besitzen. Ein prominentes Beispiel ist der Einjährige Beifuß, dessen Extrakte schon lange Verwendung in der tradionellen chinesischen Medizin gegen Malaria finden. Mitte der 1970er Jahre identifizierten Wissenschaftler die Wirksubstanz Artemisinin in den Blättern und Blüten der Pflanze. Mittlerweile werden sie und ihr halbsynthetisches Derivat Artesunat weltweit zur Behandlung von Infektionen mit multiresistenten Stämmen von Plasmodium falciparum, dem Erreger der Malaria tropica, verwendet.

Doch offenbar beschränkt sich die Wirkung von Artemisinin und seinen Abkömmlingen nicht nur auf den Auslöser der Tropenkrankheit: Mehrere Untersuchungen deuten daraufhin, dass die Malariamittel auch bei einer Reihe von Krebsarten ihr zerstörerisches Potenzial entfalten können. Nun fand ein Forscherteam des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des BioQuant-Zentrums der Universität Heidelberg heraus, auf welche Weise es Artesunat schafft, den programmierten Zelltod von Tumorzellen auszulösen. Wie die Wissenschaftler um Nathan Brady und Anne Hamacher-Brady in der Fachzeitschrift Journal of Biological Chemistry berichten, spielen dabei bestimmte Zellorganellen, die so genannten Lysosomen, und das darin


enthaltene lysosomale Eisen eine zentrale Rolle. Lysosomen sind normalerweise verantwortlich für den Abbau von verschiedenen zellulären Bestandteilen, die die Zelle nicht mehr benötigt.

Tödliche Wirkung(auf Krebszellen) schon nach kurzer Zeit

Die Heidelberger Forscher verwendeten für ihre Experimente Brustkrebszellen. Diese behandelten sie im Reagenzglas mit unterschiedlichen Mengen an Artesunat und beobachteten anschließend die Überlebensfähigkeit der Zellen. In höheren Dosierungen aktivierte Artesunat bereits nach 24 Stunden den programmierten Zelltod. Interessanterweise wirkte das Malariamittel jedoch weniger toxisch auf die Krebszellen, wenn die Konzentration an reaktiven Eisen in den Lysosomen mit Hilfe eines speziellen Komplexbildners erniedrigt worden war.

“Das Eisen reagiert in den Lysosomen mit Artesunat. Dabei entstehen unter anderem freie Sauerstoffradikale”, erklärt Hamacher-Brady. “Die Radikale sind extrem reaktiv und oxidieren bestimmte Bestandteile der Lysosomen.” Diese Veränderungen lösen eine Signalkaskade aus, die bewirkt , dass in den Mitochondrien der programmierter Zelltod in Gang gesetzt wird. Warum Artesunat Brustkrebszellen zerstören kann, aber normale Brustepithelzellen in Ruhe lässt, darüber kann Hamacher-Brady nur spekulieren: “Aufgrund ihres schnellen Wachstums enthalten Krebszellen mehr reaktives Eisen in ihren Lysosomen als gesunde Zellen. Wir vermuten, dass Krebszellen deshalb so empfindlich auf Artesunat reagieren.”

Alternativer Wirkmechanismus

In einer weiteren Versuchsreihe konnte das Team um Hamacher-Brady außerdem zeigen, dass Artesunat den Vorgang der Autophagie blockiert: Dieser Prozess unterstützt das Überleben von Krebszellen, indem er ihnen ermöglicht, nicht mehr benötigte Zellbestandteile in die Lysosomen einzuschleusen und dort zu recyclen. “Artesunat hemmt das Wachstum von Krebszellen auf eine Weise, wie wir es von anderen zytostatisch wirksamen Substanzen nicht kennen”, sagt Professor Thomas Efferth, Leiter der Abteilung für Pharmazeutische Biologie an der Universität Mainz. “Das macht seinen Einsatz in der Krebstherapie vor allem dann interessant, wenn bei etablierten Chemotherapeutika Resistenzen auftreten.”

Pharmafirmen zeigen wenig Interesse

Ein wenig enttäuscht ist er allerdings darüber, dass sich bislang noch keine große Pharmafirma richtig für Artesunat interessiert: “Ohne industriellen Partner können wir keine große Zulassungsstudie finanzieren.” Die Zurückhaltung der Pharmaindustrie sieht er im ungenügenden Patentschutz für Artemisinin und dessen Derivate begründet

 

 DMSO

(Dimethylsulfoxyd)

 

 

Im Jahr 2006 hatte DMSO seinen 140. Jahrestag. Es fing alles an, als der russische Wissenschaftler Alexanter Saytzeff im Jahre 1866 den Stoff, mit der chemischen Formel (CH3)2SO, erstmals synthetisierte. Ein Jahr später veröffentlichte er seine Entdeckung in einem deutschen Chemiejournal. Fast Hundert Jahre mussten jedoch vergehen, bis schließlich im Jahre 1961, der therapeutische Nutzen erkannt wurde. Auf der Suche nach einem geeigneten Konservierungsmittel für zu Transplantation vorgesehene Organe, war es Dr. Stanley Jacob, von der Orgeon Health Sciences University, der entdeckte, dass die klare, faulig und leicht nach Knoblauch riechende Flüssigkeit ziemlich schnell und tief in die menschliche Haut eindringt. Er begann zu forschen und fand auch bald heraus, dass er es mit einem äußerst vielseitigen Wirkstoff zu tun hatte.

Heute weiss man, dass die therapeutische Bandbreite von DMSO sehr groß ist. Dieser Stoff kann beispielsweise Hydroxylradikale neutralisieren, welche eine der am meisten vorkommenden Gruppe von zellschädigenden freien Radikalen ist. DMSO verbindet sich mit den Radikalen und bildet mit ihnen einen chemischen Komplex, der über die Nieren ausgeschieden werden kann. Dies funktioniert ebenso mit anderen freien Radikalen.

Ein wahrer Segen ist die Fähigkeit von DMSO die Permeabilität der Zellmembranen zu erhöhen. Auf diese Weise hat es die Zelle leichter sich von Giftstoffen zu befreien. Sogar allergische Reaktionen können mit Hilfe von DMSO behandelt werden, was gleichzeitig das Immunsystem entlastet.

    DMSO zeigt Wirkung bei:

Sklerodermie, Verbrennungen, Entzündungs- und Schmerzzuständen, Arthritis und rheumatoider Arthritis, Nasennebenhöhleninfektionen, interstitieller Cystitis, Herpes und Gürtelrose, Multipler Sklerose, systemischem Lupus erythematodes (SLE), Sarkoidose, Thyroiditis, Colitis ulcerosa, Lepra, Krebs und anderen Krankheitszuständen.

 Unzählige Studien wurden durchgeführt, aber die Anerkennung der Wirksamkeit von DMSO mittels einer Doppelblindstudie, ist so gut wie ausgeschlossen – der strenge Geruch des Mittels, der auftritt, verrät seine Identität sofort.

DMSO ist „sicherer als Aspirin“

Von 1967 bis 1968 wurde unter der Leitung von Richard Charles Lebo, MD, im State Prison Hospital in Vacaville, Kalifornien, eine Langzeitstudie durchgeführt. Sie sollte Aufschluss über die allgemeine Toxizität von DMSO geben. Die Probanten erhielten ein 80-prozentiges DMSO-Gel, das auf die Haut aufgetragen wurde, und zwar in einer weitaus höheren Dosierung als üblich. Brobyn fasste das Ergebnis wie folgt zusammen:

„Es wurde eine extensive toxikologische Studie mit drei- bis 30-fach höheren Dosen als für den normalen medizinischen Gebrauch durchgeführt. […] DMSO stellte sich unter den Bedingungen dieser speziellen Studie als sehr sicher dar.“

Eine Behandlung mit DMSO ist unkompliziert und vielseitig

DMSO kann laut Dr. Morton Walker äußerlich aufgetragen, innerlich durch Spritzen oder Infusionen verabreicht oder aber oral eingenommen werden. Wichtig ist dabei, dass das verwendete DMSO Pharma- bzw. Lebensmittelqualität besitzt, damit eine sichere Anwendung zu gewährleistet ist.

  

 Vitamin C Hochdosis Therapie

 

Studien belegen positive Effekte von Vitamin-C-Infusionen für Patienten

Besonders Krebspatienten im fortgeschrittenen Stadium haben wegen ihres schlechten Ernährungsstatus sowie der Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie einen ausgeprägten Vitamin-C-Mangel zu beklagen. In der komplementären Krebstherapie wird deshalb Vitamin C, ob als Infusion oder Nahrungsergänzung, zur Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Patienten zugeführt. Die pharmakokinetischen Unterschiede zwischen der oralen und der intravenösen Hochdosis-Therapie sind jedoch immens. Insbesondere in Begleitung der konventionellen Tumortherapie kann die intravenöse Vitamin-C-Hochdosis-Therapie die Lebensqualität von Krebspatienten entscheidend verbessern.

 

Eng verbunden ist die Vitamin-C-Therapie mit dem Namen Prof. Dr. Linus Pauling, dessen Theorien und Forschung in der Vergangenheit kontrovers diskutiert wurden. Seit nunmehr 20 Jahren wird auf dem Gebiet der Vitamin-C-Therapie intensiv geforscht. Die Verbreitung als ergänzende und unterstützende Krebstherapie findet zunehmend in Arztpraxen, wenigen spezialisierten Kliniken und in der Behandlung durch Heilpraktiker statt. Aktuelle Beispiele aus der Forschung zeigen vielversprechende Tendenzen, die Studienlage kann als gut bezeichnet werden.

 

So zeigte sich in einem in-vitro-Versuch, dass Ascorbinsäure (Vitamin C), in einer Dosis von 5 Millimolar (mM) kurz vor der Bestrahlung appliziert, die Vernichtung von Tumorzellen durch die Strahlentherapie wesentlich unterstützen konnte. [1] Hirntumorzellen, so das Fazit der Wissenschaftler, reagierten unter Gabe von hochdosiertem Vitamin C besonders empfindlich auf die verabreichte Bestrahlung.

 In einem weiteren Versuch zeigte eine Kombination von hochdosierter Ascorbinsäure und Chemotherapeutika (Carboplatin und Pacltaxel) ebenfalls stärkere Effekte hinsichtlich der Zerstörung menschlicher Ovarialkarzinomzellen als der Einzeleinsatz der Substanzen. Diese Erkenntnisse konnten in einer angeschlossen Pilotstudie mit Ovarialkarzinompatientinnen bestätigt werden. Eines der Mankos dieser Studie ist jedoch die zu niedrige Behandlungfrequenz, so dass nur schwache Effekte zu beobachten sind. [2]

 In einer Untersuchung mit Brustkrebspatientinnen in 15 Arztpraxen konnten hochdosierte Vitamin-C-Infusionen krebs- und therapiebedingte Beschwerden wie Fatigue, Appetitlosigkeit, Nausea und hämorrhagische Diathese während der konventionellen Therapie um 37 % und in der Tumornachsorge um 53 % verringert werden. Dabei wurde die Therapie mit dem hochdosierten Vitamin C zeitversetzt zur Standardtherapie durchgeführt. [3]

 

Bisher existierten über den Wirkmechanismus hoher Dosierungen von Vitamin C im Tumorgeschehen jedoch kontroverse Erkenntnisse. Wissenschaftler der Universität Tübingen haben nun für ihre Arbeit zu diesem Thema den Dr. Wolfgang Hevert-Preis erhalten.

Sie konnten nachweisen, dass hochdosiertes Vitamin C die Zell-DNA im Malignen Melanom, einer der aggressivsten Krebsarten, auf epigenetischer Ebene beeinflusst und lieferten Erklärungen zum Mechanismus des induzierten Tumorzelltods. [4]

   Die vorliegenden Studien erlauben folgenden Schluss:

Als nebenwirkungsarme und potente Therapie zur Erhaltung der Lebensqualität kann eine Infusionstherapie mit hochdosiertem Vitamin C nicht nur die Situation von Tumorpatienten auch in der verbleibenden Lebenszeit verbessern, sondern ebenso helfen, Chemo- oder Strahlentherapie zu reduzieren.

 Hochdosistherapie mit Vitamin C bei Tumorerkrankungen

 So konnte beispielsweise in vitro gezeigt werden, dass Pascorbin® 7,5 g zum einen zytotoxische (zellabtötende) Effekte gegenüber unterschiedlichen Krebszellen aufweist. Zum anderen kann die Wirksamkeit bestimmter Zytostatika wie Docetaxel, Epirubicin oder 5-Fluorouracil verbessert werden. (Froemberg, Gutsch et al. 2011)

 „Wohl kaum eine Erkrankung löst in Menschen so tiefgreifende Befürchtungen und Ängste aus wie eine Krebserkrankung“, so Jürgen Frost, Facharzt für Gynäkologie und Frauenheilkunde aus Solingen. „Das Erleben der eigenen Machtlosigkeit angesichts der realen Bedrohung nimmt den Betroffenen oft ihre Lebensorientierung. Hilflosigkeit, chronisches Müdigkeitssyndrom und zum Teil lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bis hin zur sozialen Isolierung sind die Folgen.“

Selbst in den Fällen, wo eine Heilung nicht mehr möglich sein sollte, kann man in der verbleibenden Lebenszeit vielfältige positive Unterstützungen anbieten. Hierbei spiele die Infusionstherapie mit Vitamin C eine große Rolle. Sie könne beispielsweise ergänzend zu einer Chemotherapie oder im Nachgang eingesetzt werden. Frost: „Studien, in denen Vitamin C in vitro verwendet wurde, konnten zeigen, dass Vitamin C hochdosiert selektiv toxisch gegen Tumorzellen wirkt, das heißt Tumorzellen vernichtet.

Des Weiteren zeigten neuste in-vitro durchgeführte Studien, dass Vitamin C Chemotherapeutika unterstützen kann. In der Praxis könnte dies z.B. bedeuten, dass Chemotherapeutika niedriger dosiert eingesetzt werden könnten und dementsprechend würden auch die Nebenwirkungen geringer ausfallen. Dieser Zusammenhang wird in weiteren Studien erforscht" 

Lebensstilmedizin

Ernährungsberatung Simona Pomrenke
Bewegungsübungen mit Personal Fitnesstrainerin Simona Pomrenke



gesunde Lebensweise (Ernährung, Bewegung, Stressabbau)
Fitneßberatung,-planung und -begleitung 
Hygiene von Körper und Geist 
gesund altern 
Raucherentwöhnung (Tablette, Pflaster, Kaugummi, Akupunktur) 

Magnetfeldtherapie




(Bio-Elektro-Magnetische-Energie-Regulation)

Seit Anbeginn des Lebens auf der Erde sind alle Organismen an ein Magnetfeld gewöhnt- ja, es gehört zu den Voraussetzungen für gesundes Leben.

Forschungen in Raumschiffen und Raumstationen ohne ausreichende Magnetfeld haben negative Auswirkungen auf die Energiebilanz der Versuchstiere und Menschen bewiesen. 

Bei der BEMER- Therapie wirken magnetische Felder höchstens bis zur Stärke des Erdmagnetfeldes auf den gesamten Körper und verbessern unterhalb der zellulären Ebene, also bei den Elektronen der Atome, Moleküle und Stoffe, aus denen der Organismus besteht, sanft und auf natürliche Weise die Energiebilanz.

Ein bahnbrechendes neues, patentiertes magnetische Signal, entwickelt von Prof.Dr.Wolf A.Kafka, ermöglicht im Gegensatz zu bisher benutzten Magnettherapiesystemen eine individuelle Stimulation von Atomen und Molekülen, und das ohne vorherige Messungen.

Das wird ermöglicht durch das breiten Frequenzspektrum des verwendeten elektromagnetischen Stimulationssignales, aus dem sich der Organismus sozusagen selbst bedient und die jeweils passenden Frequenzen aussucht.

Diese Therapie setzt also auf der untersten Ebene der körperlichen Regulationsvorgänge an, wirkt NATÜRLICH, SANFT und GANZHEITLICH.

Dementsprechend sind die Wirkungen sowohl vorbeugend als auch therapeutisch für eine Vielzahl von Krankheiten inzwischen belegt. Wissenschaftlich beweisen lassen sich diese positiven Einflüsse u.a. durch messbare Sofortreaktionen auf die Mikrozirkulation mittels Dunkelfeldmikroskopie und Computerthermografie. Mit Placeboeffekten hat das nichts zu tun, die gleichen Meßergebnisse lassen sich in der Veterinärmedizin ermitteln, wo die BEMER Therapie ebenfalls erfolgreich angewendet wird.
Unsere Infusionstherapien unterstützen wir ebenfalls mit Magnetfeldtherapie.

Mesotherapie

Dr. B. Knoll

Dr. B. Knoll

Herzliche Grüße


Dr. Britta Knoll
Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Mesotherapie

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Die MESOTHERAPIE ist eine moderne Behandlungsmethode, die in Frankreich seit über 50 Jahren mit Erfolg praktiziert wird. Sie stellt eine Synthese aus der Neuraltherapie, der Akupunktur und der Arzneimitteltherapie dar. Es werden Medikamentenmischungen in äußerst geringer Dosierung möglichst nahe am Ort der Erkrankung eingebracht, und zwar mittels multipler Mikroinjektionen in die Haut. 

Die Behandlung ist schnell und oft anhaltend wirksam und hat bei richtiger Anwendung für den Patienten nahezu keine Nebenwirkungen. 

Nach eingehender ärztlicher Befragung und Untersuchung wird bei geeigneten Fällen die Indikation zur Mesotherapie gestellt. Die Behandlung erfolgt unter Verwendung steriler Materialien und bewährter Medikamentenmischungen auf der Basis eines Lokalanästhetikums. Aufgrund der Anwendung in der Nähe des krankhaften Prozesses bleiben die verwendeten Arzneimengen im Mikrodosisbereich, was einerseits für die Verträglichkeit gut ist, andererseits auch das eng begrenzte Arzneimittelbudget schont. Durch synergistische Effekte bei dieser Art der Behandlung sind oft bei chronischen und hartnäckigen Leiden oder Schmerzzuständen Erfolge zu erreichen, auch in "ausbehandelten" oder therapieresistenten Problemfällen. 

Die Menge der verabreichten Medikamente ist zwar sehr gering, jedoch potenziert sich die Wirksamkeit durch die Kombination verschiedener Arzneien und durch die gezielte, lokalisierte Art der Anwendung. Das entstehende Hautdepot sichert einen schnellen und anhaltenden Therapieeffekt, die Behandlungsintervalle sind dementsprechend lang und richten sich u.a. auch nach dem subjektiven Empfinden des (Schmerz-)Patienten. 

Das wichtigste Therapieprinzip der Mesotherapie lautet also: 

wenig - selten - am richtigen Ort 

Die meisten Anwendungsgebiete der Mesotherapie (Quelle v. B. Knoll) 

Die Erkrankungen, bei denen die Mesotherapie Linderung oder Heilung bringen kann, sind zahlreich und stammen aus praktisch allen Gebieten der Medizin. Oft handelt es sich um Problemfälle, denen anders nicht oder nur unzureichend gehol- fen werden kann. 

Durchblutungs- und Wundheilungsprobleme
Durch die Verbesserung der Mikrozirkulation im Gewebe gibt es gute Ergebnisse bei arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen bis hin zum Ulcus cruris oder Deku- bitus. Bei schlecht heilenden Wunden oder schlechter Narbenbildung (z.B. Keloid, Schwangerschaftsstreifen). 

Rheumatische Erkrankungen, Arthrosen aller Art
Chronische Gelenk- und Wirbelsäulen-Erkrankungen mit und ohne Nervenschmerzen sprechen hervorragend auf die Mesotherapie an. NSAR sind auch bei Magenempfindlichen ohne Komplikationen einsetzbar. 

Sportverletzungen und Überlastungsschäden
Eines der Haupteinsatzgebiete der Mesotherapie: von der Hausfrau bis zum Spitzen Sportler sind Sehnenentzündungen (z.B. Tennis-Elbow, Tendinits der Achillessehne) verstauchte Knöchel, Prellungen und Zerrungen an der Tagesordnung. Die Mesotherapie macht sie schnell wieder fit. 

Abwehrschwäche und wiederholte Infektionen
Durch eine besondere Mikrovakzination wird die Abwehr gegen Luftwegsinfekte gestärkt, auch gut und sinnvoll kombinierbar mit der jährlichen Grippe-Impfung bei Risikopatienten. Die Mikrovakzination kann bereits bei Kindern ab 2 Jahren gemacht werden und stellt keinerlei Belastung dar. Sie schützt effektiv vor bakteriellen Infektionen, z.B. Bronchitis, Sinusitis, Pharyngitis. Bei chronischen Infekten und Abwehrschwäche, z.B. bei Tumorpatienten, sollten die immunstimulierenden Effekte genutzt werden. Auch bei Asthma und Mukoviszidose als Begleitmaßnahme möglich. Die antientzündliche Wirksamkeit von low-dose Theophyllin ist wissenschaftlich nachgewiesen, ebenso die Effizienz der Mikrovakzination mit Ribomunyl. 

Streß, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen
Bei psychosomatischen Störungen wie Streßerscheinungen, Nervosität, burn-out-Syndrom Schlaflosigkeit oder depressiven Verstimmungen kann zur Unterstützung der Gesprächstherapie die Mesotherapie mit Erfolg eingesetzt werden. Es bestehen interessante Ansätze im Bereich der Psychoneuro-Immunologie. 

Kopfschmerzen und Migräne
Gute Erfolge der Mesotherapie auch bei Migräne, Spannungskopfschmerz, OkzipitalSyndrom, Gesichtsneuralgien, Schwindel oder Tinnitus. 


Zigarettenentwöhnung
Die Mesotherapie bietet ein stimmiges Konzept zur Tabak-Entwöhnung. Hierbei erfolgen die Mikroinjektionen in bestimmte Akupunkturpunkte, was zu einer augenblicklichen Aversion führt. Französische Spezialisten haben Erfolgsquoten von 65 - 70 % auf 2 Jahre, oft nur mit einer einzigen Sitzung (Dr. Walter, Paris). 

Alterssichtigkeit und Altersschwerhörigkeit
Durch Verwendung spezieller Substanzen kann hier eine Verbesserung erreicht werden, für Augenärzte und in der Geriatrie eine dankbare Indikation. 

Ästhetische Medizin
Eine große Indikationsgruppe für mesotherapeutische Behandlungen stellen nicht krankhafte Erscheinungen dar, die für die betroffenen Patienten aber oftmals sehr belastend sind und daher einer Therapie bedürfen. In vielen Ländern hat die erfolgreiche Behandlung von Cellulite, Haarausfall, Bindegewebsschwäche und Falten der Mesotherapie zum Durchbruch verholfen. Ohne operative Eingriffe wird hier durch intensivierte Blut- und Lymphzirkulation, Gewebeentschlackung und -regeneration eine verbessertes Erscheinungsbild erreicht. 

Gynäkologie
Auch hier finden sich äußerst dankbare Anwendungsmöglichkeiten für die Mesotherapie, sei es bei Dysmenorrhoe, Pelvipathia spastica, Reizblase, rezidivierenden Infektionen oder weiblicher Infertilität. Es liegt eine Arbeit von Dr. Coeugniet über die Effizienz in diesen Indikationsbereichen vor, die zugleich die hervorragende Wirtschaftlichkeit der Methode belegt. 

Zahnmedizin
Viele französische Zahnärzte setzen die Mesotherapie z.B. bei Erkrankungen des Zahnfleisches oder des Zahnhalteapparates erfolgreich ein.

Moxibustion



Die Moxibustion ist das Anwärmen von Akupunkturpunkten. Wie die Nadelakupunktur hat die Moxibustion eine jahrtausende alte Tradition.

Die Hauptanwendungsgebiete der Moxibustion sind Erkrankungen von chronischem Charakter, z.B. chronische Bronchitis, chronisches Asthma, Depressionen, Schwächezustände nach chronischen Erkrankungen, chronische Diarrhöe sowie Erschöpfungsreaktionen.

Moxibustion wird nicht im Gesicht, am Schädel und in der Nähe von Schleimhäuten angewendet. Der Nabel, der für die Akupunktur verboten ist, ist ein wichtiger Tonisierungspunkt bei der Moxibustion. Bei der Moxibustion werden Akupunkturpunkte durch Abbrennen von getrockneten Blättern der Artemisia vulgaris (Beifuss) angewärmt.

Nahrungsergänzungen



Aus Sicht der orthomolekularen Medizin führen falsche Ernährungsweise und Krankheiten stets zu einem biochemischen Ungleichgewicht im Körper, das möglichst durch geeignete, gesunde Ernährung oder auch durch Hinzunahme von Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden könne.



Substanzen wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren und Aminosäuren sowie weitere sogenannte Vitalstoffe werden als für den Körper verträglicher, risikoloser und heilsamer angesehen als  synthetische Medikamente.
Nach Feststellung des aktuellen Istzustandes und des individuellen Bedarfs  empfiehlt die orthomolekulare Medizin bei Erkrankungenoft eine wesentlich höhere tägliche Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen als es  in den Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften zu finden ist.
Dies ist auch bekannt unter dem Namen Mikronährstofftherapie.

Ein zusätzlicher individueller Vitalstoff-Mehrbedarf kann unter anderem bedingt sein durch:

Kryptopyrrolurie (KPU) www.kpu-berlin.de
Ernährungsweisen, Vegetarismus, Veganer, Rohköstler,
Unregelmäßiges Essen und häufiges Auslassen von Mahlzeiten,
Einseitige Ernährungsgewohnheiten,
- Aufnahme hoher Energiemengen durch Fett, Eiweiß, Zucker und Alkohol
- Geringe Aufnahme von Ballaststoffen
- Gestörter Säure-Basen-Haushalt
Kantinenessen, zu wenig frisches Obst und Gemüse sowie Milch und Milchprodukte etc.
Reduktionsdiät, Trennkost, weitere Diäten
Fastenkuren, totales Fasten (Null-Diät), modifiziertes Fasten etc.
Genussmittel  wie Tabak, Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee ,
Umweltgifte, Schwermetalle, Pflanzenschutzstoffe, Smog,
Haushaltschemikalien, Farben, Kosmetika
Beruflichen und emotionalen Stress -
zum Beispiel Doppelbelastung durch Beruf und Haushalt,
Schlafmangel,
Leistungssport oder schwere körperliche Arbeit
Schwangerschaft und Stillzeit,
Resorptionsstörungen durch Lebensmittelintoleranzen
- Fruktose, Gluten, Laktose
Resorptionsstörungen durch chronische Krankheiten des Verdauungsapparates
- Magen, Gastritis, Magenresektion, Zollinger-Ellison-Syndrom
- Dünndarm, Akute und chronische Enteritis, Strahlenenteritis, Morbus Crohn,
Dünndarmresektion
-  Colitis ulcerosa
Langzeit-Arzneimittelgebrauch
Fehl- und Mangelernährung im Alter
- unausgewogene und unzureichende Nahrungsaufnahme
- verminderte Enzymaktivität
- gestörte Membranfunktionen und Transportvorgänge
- Resorptionsstörungen
Biochemische Individualität, genetisch bedingte unterschiedliche Ausstattung z. B. mit Radikalen fangenden Enzymen, das bedeutet auch unterschiedliche Empfindlichkeit gegenüber Schadstoffen, Alkohol, Rauchen, Arzneimittel etc.  und gegebenenfalls vorzeitige Alterungsvorgänge.



Orthomolekulare Medizin



Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten, durch Veränderungen der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind. (Linus Pauling) 

Die orthomolekulare Medizin ( oder auch Mikronährstofftherapie ) dient dem Ausgleich von Mangeln an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, Fettsäuren und Enzymen. Dies soll den Körper in die Lage versetzen, mit optimalen Konzentrationen aller wichtigen Substanzen eine gute Regulationsfähigkeit des Organismus wiederherzustellen.



Freie Radikale, Oxidativer Streß, Antioxidantien 

Radikale

sind hochaggressive chemische Substanzen, die ständig überall, in jeder Zelle des Körpers, im natürlichen Stoffwechsel entstehen. Sie können körpereigene Strukturen (Membranen, Enzyme, DNS) schädigen, indem sie diese oxidieren, also "radikal" Elektronen stehlen. Dadurch "Rosten" die betroffenen Zellen, altern schneller, können ihre Funktionen nicht mehr ausreichend erfüllen oder sterben vorzeitig ab. Auch unsere Immunzellen stellen freie Radikale her, um damit Krankheitserreger und Krebszellen zu vernichten. 

Antioxidantien 

sind Schutzsysteme des Organismus, die freie Radikale abfangen und unschädlich machen. Sie sind biologische "Rostschutzmittel". Es gibt primäre, sekundäre und tertiäre Antioxidantien (Entgiftungsenzyme, Vitamine, Fettsäuren, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, verschiedene körpereigene Substanzen und Reparaturenzyme). 

Oxidativer Streß

ist ein gestörtes Gleichgewicht von freien Radikalen und Antioxidantien. Entweder entstehen zu viele freie Radikale und/ oder es liegt ein Mangel an Antioxidantien vor.
Daraus resultieren sehr viele Erkrankungen - vermutlich sogar die allermeisten. 

Ursachen für oxidativen Streß:

Luftschadstoffe (Stickoxide, Ozon, Feinstäube), Pestizide, Schwermetalle, Strahlung (UV, Röntgen, Radioaktivität), chemische Gifte, Alkohol, Nikotin, Medikamente (u.a. Pille, Antibiotika, Chemotherapeutika), Entzündungen, falsche Ernährung, Infektionen, Streß, starke körperliche Belastung, Krebs (und Krebstherapeutika) uva. 

Laboruntersuchungen:

Sinnvollerweise kombiniert man als ersten Schritt drei Untersuchungen und erhält durch eine Blutentnahme und einen Urintest ein oxidatives Belastungsprofil.

1. Totale antioxidative Kapazität oder totaler Antioxidantienschutz (TAS), 
es wird die Fähigkeit des Blutes gemessen, mit freien Radikalen zu reagieren und diese zu entschärfen.

2. Lipidperoxidation (Lpox) erfasst oxidative Schäden durch freie Radikale an Lipiden (Membranbestandteilen) 

3. 8-Hydroxy-Desoxyguanosin-Test erfasst die oxidativen Schäden an der DNS (Erbmaterial der Zellen) und ist deshalb ein Maß für die individuell vorliegenden krebserregenden Wirkungen der freien Radikale auf den Organismus. 

Ergeben sich daraus pathologische Werte, ist es sinnvoll, durch weitere Spezialuntersuchungen die konkreten "Schwachstellen" zu ermitteln, d.h. welche Antioxidantien fehlen, z.B.:
Glutathionperoxidase, Glutathion (gesamt, reduziert, oxidiert), Superoxiddismutase, ß-Carotin, Vit. E, Vit. C, Coenzym Q10, intrazelluläres Selen, Zink, Magnesium, Kupfer und Eisen, u.a.. 

Sauerstoffmehrschritttherapie n. M. von Ardenne

Sauerstoffgerät



Sauerstoff-Inhalationen können helfen, bestehende Sauerstoff-Defizite zu mindern.
Die wohl bekannteste und wirkungsvollste Sauerstoff-Inhalation ist die Sauerstoff-Mehrschritt-Kur nach Prof. Manfred von Ardenne.
Er konnte nachweisen, dass  Sauerstoff-Inhalationen, die über einen bestimmten Zeitraum durchgeführt werden, die Sauerstoffversorgung der Gewebe verbessern und die Zellfunktion optimieren.
Dafür ist eine verbesserte Durchblutung der Gewebe durch gesteigerte Mikrozirkulation verantwortlich.

Dieser Effekt der verbesserten Zellversorgung hält auch noch Wochen und Monate NACH der Therapie an.

Schmerztherapie



Wir können in unserer Praxis verschiedenste Methoden der Schmerztherapie durchführen wie:
medikamentöse Therapie,
Injektionen in Muskel und Gelenke,
Infiltrationen,
Neuraltherapie mit Lokalanästhetika,
Quaddeln,
Elektrotherapie,
Magnetfeldtherapie,
TENS,
Akupunktur,
Mesotherapie,
Infusionstherapie,
Schmerztaping (Kinesiotape)

u.a. durchführen.
(siehe auch unter den jeweiligen Rubriken)

Speziallabor



 

Wir nutzen für unsere Diagnostik viele hochspezialisierte Laboruntersuchungen:

- Vitaminstatus
- Antioxididative Kapazität
- Säure/Base Status
- Burn out
- Kryptopyrrolurie (KPU) Sension
- Hormone
- Darm(Kyberstatus u.a.)
- Allergie
- Immunstatus
Unser leistungsfähiger Partner ist das Labor BIOVIS .


Störfeldtherapie



Merke: Störfelder sind Dauerstress für den Körper und erschöpfen die Abwehr. Die anfangs nur funktionellen Störungen (Muskelschmerzen, Herzrhythmusstörungen) können später in Organerkrankungen enden.

Als Störfeld versteht man eine chronische, meist abakterielle, meist lange Zeit symptomlose Entzündung oder deren Restzustände.

Der Begriff „Störfeld“ stammt von Walter Huneke., ursprünglich sprach W. Scheid  von „Störungsfeld".

Oft sind es Narben, die Störfeldcharakter gewinnen können, und auffällig häufig finden sich Störfelder im Bereich des Kopfes:  Zahn-Kiefer-Bereich, an den Tonsillen und in den Nasennebenhöhlen. Grundsätzlich aber können Störfelder an jeder Stelle des Körpers vorkommen. Solche Störfelder aufzufinden und zu behandeln, ist die Domäne der Neuraltherapie nach Huneke.



Eine zusätzliche Noxe, d. h. eine Verletzung, ein Unfall, ein psychisches Trauma, eine Operation oder auch nur ein viraler Infekt  bringt das Fass zum Überlaufen.
Die örtliche Begrenzung ist nicht länger zu halten. Die Störung kann sich jetzt auch auf den gesamten Organismus ausbreiten.
Der Mensch wird  krank.

Die Segmenttherapie besteht aus dem Einsatz von Lokalanästhetika in Form von Injektionen im von der Krankheit betroffenen Körpersegment durch Quaddelung und durch Unterspritzen von Narben. Zur Segmenttherapie gehören auch Injektionen an und in Myogelosen, Knochenhautveränderungen, Bandapparat und Muskelansätze, sowie die Behandlung von Nerven und Ganglien.

So können Rückenschmerzen nach einer Neuraltherapie der Mandeln (Tonsillen) plötzlich verschwinden oder zumindest schwächer werden; oder das Unterspritzen einer juckenden Sprunggelenksnarbe läßt ein Schulter-Syndrom verschwinden...

Durch Ausschalten eines Störfeldes mittels Lokalanästhesie wird die schädigende Wirkung auf die Regulations-fähigkeit des Organismus unterbrochen und ermöglicht somit die Ausheilung der Erkrankung. Besonders ein-drucksvoll ist dieser Effekt als sog. Sekundenphänomen, in welchem die Heilung einer Fernstörung (z.B. Schmerz) durch Behandlung des Störfeldes in Sekundenschnelle erfolgt.

Triggerpunkte



Triggerpunkte sind verhärtete und schmerzhafte Stellen in der Muskulatur und bilden eine häufige Ursache von Schmerzen im Bewegungssystem.
Werden die Knötchen nicht behandelt, spielen sie bei der Entstehung chronischer Schmerzen eine Rolle und könnten vor allem auch an anderen Stellen des Bewegungssystems Beschwerden verursachen.
Diese Triggerpunkte (Myogelosen) sind tastbar für den Arzt und fühlbar für den Patienten.

Die Muskelknötchen entstehen etwa dann, wenn Muskeln ständig angespannt und nicht entspannt werden, beispielsweise an Computerarbeitsplätzen.
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Wir nadeln die Punkte oder injizieren Mittel zur örtlichen Betäubung, so genannte Lokalanästhetika.
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Die manuelle Therapie ist eine sehr wichtige Behandlungsmethode von Triggerpunkten. Die Haut über dem Schmerzpunkt wird gekühlt, danach der Muskel gedehnt.
Dazu arbeiten wir mit erfahrenen Physiotherapeuten zusammen.

Vitamin C Hochdosistherapie



Die Vitamin-C-Hochdosis-Therapie

Die Vitamin-C-Therapie ist untrennbar mit dem Namen des zweifachen Nobelpreisträgers Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1994) verbunden. Ihm ist es zu verdanken, dass Vitamin C seit den 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wieder viel Aufmerksamkeit erregte. Ausgehend von der Tatsache, dass wir Menschen die Fähigkeit zur Vitamin-C-Produktion verloren haben, vertrat er die Auffassung, dass wir deshalb täglich ebenso viel Vitamin C zu uns nehmen sollten, wie andere Säugetiere selbst produzieren – also Mengen im Gramm-Bereich.

Pauling glaubte, dass Vitamin C vielen schweren Krankheiten vorbeugen, ja diese sogar heilen könne. Obwohl seine Theorien von Anfang an von vielen Zweiflern abgelehnt wurden und immer noch werden, gewann man in den letzten 20 Jahren viele neue Erkenntnisse über die therapeutische Anwendung von Vitamin C.

Seit Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts wird intensiv auf dem Gebiet der Vitamin-C-Therapie geforscht. Allein in der bedeutendsten medizinischen Datenbank, der Medline, erschienen seit 1990 rund 8000 Arbeiten, die sich schwerpunktmäßig mit Vitamin C beschäftigen.

Diese Arbeiten führten zur Entwicklung der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie, mit der zunehmend mehr Ärzte und Heilpraktiker auch in Deutschland hervorragende Erfahrungen gesammelt haben.

Die Grundlage der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie bildet die Erkenntnis, dass bei zahlreichen Erkrankungen der Vitamin-C-Bedarf weit höher ist, als dem Organismus über den Magen-Darmtrakt zugeführt werden kann. Zudem ist krankheitsbedingt häufig die Aufnahme durch die Darmschleimhäute weiter reduziert. Manchmal können therapeutisch wirksame Vitamin-C-Spiegel nur erreicht werden, indem Vitamin C direkt über die Blutbahn, also als Injektion oder Infusion, dem Körper zugeführt wird.
 
Vitamin C zählt sicherlich zu einer der wichtigsten und bekanntesten Substanzen in der Mikronährstoff-Medizin, und es gibt vielfältige Indikationen für eine praktische Anwendung. Auf Grund seines zunehmenden therapeutischen Nutzens bei steigender Dosierung, seiner mengenmäßig eingeschränkten oralen Zufuhr und der Möglichkeit, benötigte Mengen schnell und relativ unkompliziert verabreichen zu können, hat sich die parenterale Hochdosistherapie mit Vitamin C auch außerhalb des Myers` Cocktails in vielen Praxen durchgesetzt. 
Als Anwendungsbeispiele für eine Hochdosistherapie mit Vitamin C allein oder in Kombination mit verschiedenen Substanzen sind folgende Indikationen zu nennen:
- Onkologie (Prävention und Therapie), - Rheumatologie, - Allergie (Akute Pollinose, Asthma, Neurodermitis), - Arteriosklerose (inklusive Gefäßchirurgie, in Prävention und Therapie), - Vergiftungen, Entgiftungen, Leberschutztherapie, - Kollagenaufbau (Orthopädie, Wundenheilung, Dekubitus), - Hyperlipidämie, Cholesterinsenkung, - Katarakt, Glaukom, Hornhautverätzungen, - Akuter Gichtanfall (Entzündungshemmung), - Alterungsprozesse (Antioxidans), - Bakterielle und virale Infekte inklusive Erkältungen, Pfeiffer-Drüsenfieber (Bakteriostase, Immunmodulation, in Prävention, Therapie, Rekonvaleszenz), - Raucherentwöhnung (Antioxidans), - Leistungssport (Aktivierung der Katecholamine).

Quellen:
 "Mikronährstoffmedizin"  -Autor  Dr. med. Udo Böhm


siehe auch:

Krebs, Harald
"Praxis der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie"



Vitamin C Hochdosis Therapie

 

Studien belegen positive Effekte von Vitamin-C-Infusionen für Patienten

Besonders Krebspatienten im fortgeschrittenen Stadium haben wegen ihres schlechten Ernährungsstatus sowie der Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie einen ausgeprägten Vitamin-C-Mangel zu beklagen. In der komplementären Krebstherapie wird deshalb Vitamin C, ob als Infusion oder Nahrungsergänzung, zur Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Patienten zugeführt. Die pharmakokinetischen Unterschiede zwischen der oralen und der intravenösen Hochdosis-Therapie sind jedoch immens. Insbesondere in Begleitung der konventionellen Tumortherapie kann die intravenöse Vitamin-C-Hochdosis-Therapie die Lebensqualität von Krebspatienten entscheidend verbessern.

 

Eng verbunden ist die Vitamin-C-Therapie mit dem Namen Prof. Dr. Linus Pauling, dessen Theorien und Forschung in der Vergangenheit kontrovers diskutiert wurden. Seit nunmehr 20 Jahren wird auf dem Gebiet der Vitamin-C-Therapie intensiv geforscht. Die Verbreitung als ergänzende und unterstützende Krebstherapie findet zunehmend in Arztpraxen, wenigen spezialisierten Kliniken und in der Behandlung durch Heilpraktiker statt. Aktuelle Beispiele aus der Forschung zeigen vielversprechende Tendenzen, die Studienlage kann als gut bezeichnet werden.

 

So zeigte sich in einem in-vitro-Versuch, dass Ascorbinsäure (Vitamin C), in einer Dosis von 5 Millimolar (mM) kurz vor der Bestrahlung appliziert, die Vernichtung von Tumorzellen durch die Strahlentherapie wesentlich unterstützen konnte. [1] Hirntumorzellen, so das Fazit der Wissenschaftler, reagierten unter Gabe von hochdosiertem Vitamin C besonders empfindlich auf die verabreichte Bestrahlung.

 In einem weiteren Versuch zeigte eine Kombination von hochdosierter Ascorbinsäure und Chemotherapeutika (Carboplatin und Pacltaxel) ebenfalls stärkere Effekte hinsichtlich der Zerstörung menschlicher Ovarialkarzinomzellen als der Einzeleinsatz der Substanzen. Diese Erkenntnisse konnten in einer angeschlossen Pilotstudie mit Ovarialkarzinompatientinnen bestätigt werden. Eines der Mankos dieser Studie ist jedoch die zu niedrige Behandlungfrequenz, so dass nur schwache Effekte zu beobachten sind. [2]

 In einer Untersuchung mit Brustkrebspatientinnen in 15 Arztpraxen konnten hochdosierte Vitamin-C-Infusionen krebs- und therapiebedingte Beschwerden wie Fatigue, Appetitlosigkeit, Nausea und hämorrhagische Diathese während der konventionellen Therapie um 37 % und in der Tumornachsorge um 53 % verringert werden. Dabei wurde die Therapie mit dem hochdosierten Vitamin C zeitversetzt zur Standardtherapie durchgeführt. [3]

 

Bisher existierten über den Wirkmechanismus hoher Dosierungen von Vitamin C im Tumorgeschehen jedoch kontroverse Erkenntnisse. Wissenschaftler der Universität Tübingen haben nun für ihre Arbeit zu diesem Thema den Dr. Wolfgang Hevert-Preis erhalten. 

Sie konnten nachweisen, dass hochdosiertes Vitamin C die Zell-DNA im Malignen Melanom, einer der aggressivsten Krebsarten, auf epigenetischer Ebene beeinflusst und lieferten Erklärungen zum Mechanismus des induzierten Tumorzelltods. [4]

   Die vorliegenden Studien erlauben folgenden Schluss:

Als nebenwirkungsarme und potente Therapie zur Erhaltung der Lebensqualität kann eine Infusionstherapie mit hochdosiertem Vitamin C nicht nur die Situation von Tumorpatienten auch in der verbleibenden Lebenszeit verbessern, sondern ebenso helfen, Chemo- oder Strahlentherapie zu reduzieren.

 Hochdosistherapie mit Vitamin C bei Tumorerkrankungen

 So konnte beispielsweise in vitro gezeigt werden, dass Pascorbin® 7,5 g zum einen zytotoxische (zellabtötende) Effekte gegenüber unterschiedlichen Krebszellen aufweist. Zum anderen kann die Wirksamkeit bestimmter Zytostatika wie Docetaxel, Epirubicin oder 5-Fluorouracil verbessert werden. (Froemberg, Gutsch et al. 2011)

 „Wohl kaum eine Erkrankung löst in Menschen so tiefgreifende Befürchtungen und Ängste aus wie eine Krebserkrankung“, so Jürgen Frost, Facharzt für Gynäkologie und Frauenheilkunde aus Solingen. „Das Erleben der eigenen Machtlosigkeit angesichts der realen Bedrohung nimmt den Betroffenen oft ihre Lebensorientierung. Hilflosigkeit, chronisches Müdigkeitssyndrom und zum Teil lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bis hin zur sozialen Isolierung sind die Folgen.“

Selbst in den Fällen, wo eine Heilung nicht mehr möglich sein sollte, kann man in der verbleibenden Lebenszeit vielfältige positive Unterstützungen anbieten. Hierbei spiele die Infusionstherapie mit Vitamin C eine große Rolle. Sie könne beispielsweise ergänzend zu einer Chemotherapie oder im Nachgang eingesetzt werden. Frost: „Studien, in denen Vitamin C in vitro verwendet wurde, konnten zeigen, dass Vitamin C hochdosiert selektiv toxisch gegen Tumorzellen wirkt, das heißt Tumorzellen vernichtet.

Des Weiteren zeigten neuste in-vitro durchgeführte Studien, dass Vitamin C Chemotherapeutika unterstützen kann. In der Praxis könnte dies z.B. bedeuten, dass Chemotherapeutika niedriger dosiert eingesetzt werden könnten und dementsprechend würden auch die Nebenwirkungen geringer ausfallen. Dieser Zusammenhang wird in weiteren Studien erforscht" 




Vitamin B17-Therapie



Eine Therapieform bei Krebspatienten ist die Vitamin B17-Therapie.

 
Vitamin B17 (auch Amygdalin, Amigdalina, Laetrile, Lätril, Mandelonitril genannt) wird zur Therapie bei Krebspatienten in unserer Praxis angewendet.
Es wird in Form von Infusionen und Tabletten oder Tropfen behandelt.
Dabei werden deutsche Apothekenprodukte bzw. Produkte mit Deutscher Pharmaqualität verwendet.


 Vitamin B17

Eine Begriffsbestimmung: Was ist Laetrile, Amygdalin, Blausäure, Cyanid oder B17?

 

Amygdalin stammt aus dem Griechischem und bedeutet Mandel. Der deutschstämmige Pharmazeut Dr. Krebs aus USA war in den 50ger Jahren des 20. Jh. auf der Suche nach einem Mittel gegen Krebs. Er erkannte die anticarcinogene Wirkung der bitteren Aprikosenkerne und destilierte aus ihnen das schon bekannte Amygdalin und nannte es Vitamin B17 mit Handelsnamen Laetrile.

Es ist in Deutschland nicht als Medikament zugelassen.Wenn der Patient aber seinen Arzt bittet dieses Mittel bei ihm anzuwenden, darf der Arzt es auch verabreichen, wenn er es als notwendig erachtet. Oft wird es mit hohen Vit.C-gaben kombiniert, gespritzt oder in Tablettenform verabreicht. Die Bezeichnung Vitamin B17 wurde nicht als Vitamin offiziell anerkannt!

 

Ist Amygdalin giftig?

 

Man darf Amygdalin nicht mit Blausäure oder Zyankali verwechseln, da es nicht in isolierter Form in den Aprikosenkernen enthalten ist! 

 

"Chemisch gesehen besteht Vitamin B 17 aus zwei Zuckermolekülen, einem Benzyl- und einem Cyanid-Molekül" erläutert Dipl.-Chemiker Gernot Homes. "Wenn behauptet werde, Vitamin B17 sei giftig, weil es Cyanid (Blausäure) enthält, müsse er als Chemiker entschieden sagen: das stimmt nicht! Denn das Cyanid in B17 ist durch eine stabile Atombindung gebunden. Genauso wie das Cyanid im ungiftigen Vitamin B12. Es befindet sich deshalb eben nicht in einer lockeren Ionenbindung wie das etwa beim Zyankali der Fall ist. Wer etwas anderes behauptet, ist entweder fehlinformiert oder unseriös". 


Wie wirkt Amygdalin/B17?

 In Tumorzellen ist das Enzym Beta-Glucosidase enthalten, ein entscheidendes Enzym und gleichzeitig die Schwachstelle in diesen Zellen. Wenn B17 ins Blut gelangt, durch den Körper zirkuliert und eine Tumorzelle erreicht, löst Beta-Glucosidase die stabile B17-Verbindung auf und wirkt direkt mit den nun freigewordenen starken Zellgiften Cyanid und Benzaldehyd vernichtend auf diese Zelle ein.

Chemiker Gernot Homes: "Diese zwei Gifte bekämpfen den Krebs von innen und töten ihn ab." 

 

Doch was passiert mit Amygdalin/B17 in gesunden Körperzellen? Was ist, wenn freies Cyanid und Benzaldehyd in gesundes Körpergewebe gelangen? Im Gegensatz zu kranken Zellen enthalten gesunde Körperzellen ein anderes Enzym namens Rhodanese. Dieses Enzym kann Blausäure in Thiocyanat umwandeln, das auf unseren Organismus positiv wirkt. 

 

Thiocyanat ist blutdrucksenkend und zudem der Stoff, aus dem unser Körper das für die Nerven wichtige Vitamin B12produziert. Auch das giftige freie Benzaldehyd wird in den gesunden Körperzellen mit Hilfe von Sauerstoff umgewandelt - in die schmerzstillende Benzoesäure. Das ist der Grund für die schmerzstillende bzw. leicht betäubende Wirkung von Vitamin B17.

 

Zu der Wirkung von Thiocyanat und Rhodanese

__Folgende Zitate stammen von DLC Dr. K. Hohlfeld und DLC Dr. D Hübner

"Spuren von Blausäure sind im gesunden menschlichen Organismus in Blut und verschiedenen Organen zu finden (Cyanid-Pool). Die Zufuhr wird in erster Linie durch die Nahrung geleistet."

 

  Was geschieht mit dem überschüssigem B17 im Körper?

 

"Der Organismus besitzt die Fähigkeit der direkten Ausscheidung von Cyanid (Urin, Haut); der Hauptweg der Cyanidentgiftung (Metabolisierung o. Verstoffwechselung, Anm. d. Verfassers) ist jedoch die Überführung des Cyanids unter Mitwirkung des Enzyms Rhodanase mit Thiosulfat in Rhodanid (Thiocyanat), welches ebenfalls harngängig ist. Dadurch können in der Leber eines Erwachsenen problemlos pro Tag 20 bis 30 mg Blausäure entgiftet werden."

Die metabolische Entgiftungskapazität für Blausäure beim Menschen wird mit 0,1-1mg/kg KG/h angegeben(z.b. Ludewig, 1999).Das durchschnittliche KG (Körpergewicht) wird mit 60 kg angegeben.

   

         Worin liegt nun der Unterschied zwischen dem Verzehr von Aprikosenkernen und Laetrile-Infusionen

und was ist besser zur Vorbeugung von Krebs bzw. im Falle einer vorliegenden Krebserkrankung?

 

Dazu folgendes: 

Anders als bei der hochreinen Vitamin B17-Infusionslösung, können beim Verzehr der bitteren Aprikosenkerne geringe Menge an Blausäure enzymatisch freigesetzt werden. Dementsprechend ist die Tagesration beschränkt und die Aprikosenkerne vor allem zu Präventionszwecken sehr gut geeignet, schon deshalb weil sie Unmengen sekundärer Pflanzenstoffe enthalten, die ebenfalls gesund sind.

 

Laetrile-Infusionen wird empfohlen vor allem im Falle eines akuten Krebsleidens, da wir den hochreinen Wirkstoff in entsprechend hohen Dosen und direkt - d.h. ohne Passage des Verdauungstraktes - in den Organismus bringen und dadurch einen wesentlich höheren therapeutischen Effekt ohne Nebenwirkungen durch enzymatische Freisetzungen der Blausäure erzielen.

 Vitamin B17-Infusionen sollten aber ausschließlich unter der Betreuung eines erfahrenen Therapeuten im Rahmen einer ganzheitlichen Krebstherapie erfolgen!

 

Wichtige Effekte von Vitamin B17-Infusionen:

-Einschränkung des Tumorwachstums / Zerstörung der                         Tumorzellen

-Verhinderung der Metastasierung (ausbreitendes   Krebswachstum) 

-krebspräventive Wirkung (Vorbeugung / Nachsorge)

-Schmerzlinderung 

-Verbesserung des Allgemeinzustandes