Öffnungszeiten

Montag09 - 13 Uhr / Hausbesuche
Dienstag(vormittags OP) / 16 - 20 Uhr
Mittwoch09 - 12 Uhr / 15 - 18 Uhr
Donnerstag09 - 12 Uhr / Hausbesuche
Freitag09 - 12 Uhr

Naturheilverfahren


Akupunktur

Akupunktur

Seit über 3000 Jahren behandeln chinesische Ärzte körperliche und seelische Beschwerden aller Art durch leichte Nadelstiche. Die Nadeln werden an durch jahrhundertelange Erfahrung ermittelten "Energie-Meridianen" eingesetzt, um durch gezielte Stimulanz und Besänftigung die körperliche Harmonie wiederherzustellen. 
Die moderne schulmedizinische Erforschung des menschlichen Nervensystems hat die Grundidee der Akupunktur inzwischen so weitgehend bestätigt, dass die UNO-Weltgesundheitsorganisation die Akupunktur heute zur Behandlung von mehr als 40 Krankheiten empfiehlt. 
"Die Akupunktur heilt, was gestört ist - nicht was zerstört ist" (Prof. H.F. Herget). 
Sehr viele Erkrankungen des Bewegungsapparates haben ihre Ursache in muskulären DysbalancenHaltungsschäden, Überlastung und dergleichen und sind damit gut geeignet für die Akupunkturbehandlung. Aber auch in der Nachsorge von durch mechanische Zerstörungen am Knochengerüst hervorgerufenen Beschwerden und in der Unterstützung konventioneller Methoden leistet die Akupunktur immer wieder hervorragende Dienste. 
Bei der klassischen chinesischen Akupunkturbehandlung setzt der Arzt 10 bis 20 Nadeln, die je nach Diagnose zwischen 20 und 30 Minuten verbleiben. Moderne Akupunkturnadeln sind extrem dünne, biegsame Instrumente und verursachen im Gegensatz zu den vergleichsweise groben Injektionskanülen keine Schmerzen bei der Anwendung. Auch Dauernadeln werden genutzt. 

schließen

Anti-Aging



Gegen das Altern ist zur Zeit noch kein Kraut gewachsen.

Die sich rasant entwickelnde Anti-Aging-Medizin kann jedoch die normalen Alterungsprozesse verlangsamen oder zeitweise aufhalten.

Dafür gibt es viele diagnostische und therapeutische Ansätze.
Wir arbeiten dabei mit leistungsstarken Partnern zusammen.


Was ist Anti-Aging?

Unter Anti-Aging sind alle medizinischen
Massnahmen zusammengefasst, mit denen
unsere Alterungsprozesse verzögert, aufgehalten
oder sogar wieder rückgängig gemacht werden können.

Anti-Aging führt zu mehr Vitalität, einer besseren
Lebensqualität und zu einer verlängerten
Lebenserwartung. Dies gilt für Frauen und
Männer.

Säulen der Anti-Aging-Medizin:

Gesunder Lebensstil
Gesunde Ernährung
Ausgleich von Vitalstoff- und Hormondefiziten
Spezifische Anti-Aging-Behandlungen

Ewiger Jugend und Gesundheit sind ein Traum seit Menschengedenken.
Mit Hilfe der Anti-Aging-Medizin kommen Sie ihm
näher.

Wir beraten Sie gern individuell.

schließen

Aufbaukuren



Bei Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Erschöpfungsgefühl, Gereiztheit, Abgespanntheit oder Konzentrationsstörungen bieten  wir verschiedene Aufbau- oder Vitalkuren.

Der Körper hat  einen erhöhten Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und anderen Mikronährstoffen, die dem Körper direkt zugeführt werden.

Diese werden nach Ihrem individuellen Bedürfnissen angepaßt und dosiert.

schließen

Blockierungen



Unter dem Begriff Blockierung oder auch reversible segmentale Dysfunktion versteht man die vorübergehende Einschränkung der Beweglichkeit eines oder mehrerer Gelenke ohne erkennbare organische Veränderungen.

Blockierungen können eine wichtige Ursache für Rückenschmerzen bei ansonsten gesunden Menschen sein.
Blockierungen entstehen plötzlich aus vielerlei Gründen.

Blockierungen können auch zum Ausgangspunkt von chronischen Schmerzen werden.

Wir setzen verschiedene Methoden zur Behandlung von Blockierungen ein.

u.a. Neuraltherapie, Akupunktur, Elektrotherapie



schließen

Brüggertherapie



Die Brügger-Therapie stellt ein besonderes Behandlungskonzept dar, das sich mit den sogenannten Funktionskrankheiten des Bewegungsapparates beschäftigt.

In den fünfziger Jahren erarbeitete Dr. Alois Brügger (Neurologe, Psychiater) sein Konzept der nozizeptiv (durch Schadensmeldung) ausgelösten Veränderung der Arbeitsweise der Muskulatur zum Schutz des Organismus vor drohender oder vor fortschreitender Schädigung.


Dieser Ansatz und weiterentwickelte Verfahren, z.B. nach Dr. Leubner sind die Grundlage für das therapeutischen Vorgehen in unserer Praxis.

schließen

Eigenbluttherapie



Die Eigenblutbehandlung ist eine Reiz- bzw. Umstimmungstherapie, die das körpereigene Abwehrsystem aktiviert. Dem Patienten wird Blut entnommen und dann in bzw. unter die Haut oder in den Muskel injiziert. Durch den kurzen Aufenthalt außerhalb des Körpers verändert sich das Blut so, dass es die an der Immunabwehr beteiligten Zellen aktiviert.


schließen

Entgiftung



Entgiftung ist zu einem Modewort geworden.

Tatsächlich ist die Bedeutung dieser Verfahren gestiegen.

Es gibt sehr viele Gifte, die den Körper belasten können, z.B. Alkohol, Drogen, Chemikalien, Schwermetalle, Umweltgifte etc.

Dementsprechen gibt es auch nicht DIE eine, sondern viele verschiedene Methoden der Entgiftung.

Wir beraten und behandeln Sie gern.



schließen

Entsäuerung



Moderne Lebens- u. Ernährungsweise führen häufig zu einer Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts, meistens zu einem Säureüberschuß. Dieser Überschuß mit Säuren kann vom Organismus oft nicht ausreichend ausgeschieden werden. Deshalb werden diese sauren Stoffwechselprodukte im Bindegewebe, in der Matrix abgelagert. Schafft es der Körper nicht, diese Müllhalden zu entsorgen (was bei permanenter Säureanflutung nicht möglich ist), führen diese sauren Stoffwechselschlacken zu vielfältigen gesundheitlichen Problemen.

Hier können verschiedene Verfahren der Entsäuerung ansetzen.




schließen

Enzymtherapie




Ohne Enzyme ist ein geordneter Stoffwechsel nicht möglich; sie bauen Eiweiß, Fette und Zucker ab. Die Enzyme haben die Eigenschaft, den Stoff zu erkennen, dessen Reaktion sie steuern wollen. Diese Eigenschaft wird in der Enzymtherapie auch zum Abbau krankmachender Substanzen genutzt: Sie beruht auf der hochdosierten Zufuhr pflanzlicher und/oder tierischer Enzyme.

schließen

Fibromyalgie



Fibromyalgie bedeutet übersetzt "Muskel-Faser-Schmerz" und wird auch oft als "Weichteilrheuma" bezeichnet, obwohl es sich NICHT um eine rheumatische Erkrankung im eigentliche Sinne handelt.
Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzkrankheit mit Schmerzen am ganzen Körper.
In Deutschland sind ca. 1,5 bis 2,4 Millionen Menschen betroffen.

Wir behandeln in unserer Praxis nach den Prinzipien von Prof. Brügger und Dr. Leubner.


schließen

Infusionstherapie ( z.B. Myers Coctail, Mineralstoffmischung)

Infusion

Bei sehr vielen Erkrankungen besteht die Möglichkeit der Behandlung mit Infusionen (u.a. Vit.C Hochdosistherapie)
Dazu zählen u.a. Infektionen und Infektanfälligkeit, nachgewiesene Mangelzustände und Stoffwechseldefizite, Schmerzerkrankungen, Krebs, Burn out.
Auch für die Prophylaxe setzen wir Infusionen ein.

schließen

Krebstherapie, komplementär und intergrativ



Komplementäre Therapien sind Behandlungsverfahren aus der Naturheilkunde, Immunologie, Molekularbiologie, Biochemie, Physik und Psychologie, die ergänzend zur konventionellen Therapie eingesetzt werden.
Krebs ist eine komplexe Erkrankung, die Körper und Seele gleichermaßen betrifft und eine ganzheitliche und integrative Behandlungsstrategie erfordert.

schließen

Lebensstilmedizin






gesunde Lebensweise (Ernährung, Bewegung, Stressabbau)
Fitneßberatung,-planung und -begleitung 
Hygiene von Körper und Geist 
gesund altern 
Raucherentwöhnung (Tablette, Pflaster, Kaugummi, Akupunktur) 

schließen

Magnetfeldtherapie




(Bio-Elektro-Magnetische-Energie-Regulation)

Seit Anbeginn des Lebens auf der Erde sind alle Organismen an ein Magnetfeld gewöhnt- ja, es gehört zu den Voraussetzungen für gesundes Leben.

Forschungen in Raumschiffen und Raumstationen ohne ausreichende Magnetfeld haben negative Auswirkungen auf die Energiebilanz der Versuchstiere und Menschen bewiesen. 

Bei der BEMER- Therapie wirken magnetische Felder höchstens bis zur Stärke des Erdmagnetfeldes auf den gesamten Körper und verbessern unterhalb der zellulären Ebene, also bei den Elektronen der Atome, Moleküle und Stoffe, aus denen der Organismus besteht, sanft und auf natürliche Weise die Energiebilanz.

Ein bahnbrechendes neues, patentiertes magnetische Signal, entwickelt von Prof.Dr.Wolf A.Kafka, ermöglicht im Gegensatz zu bisher benutzten Magnettherapiesystemen eine individuelle Stimulation von Atomen und Molekülen, und das ohne vorherige Messungen.

Das wird ermöglicht durch das breiten Frequenzspektrum des verwendeten elektromagnetischen Stimulationssignales, aus dem sich der Organismus sozusagen selbst bedient und die jeweils passenden Frequenzen aussucht.

Diese Therapie setzt also auf der untersten Ebene der körperlichen Regulationsvorgänge an, wirkt NATÜRLICH, SANFT und GANZHEITLICH.

Dementsprechend sind die Wirkungen sowohl vorbeugend als auch therapeutisch für eine Vielzahl von Krankheiten inzwischen belegt. Wissenschaftlich beweisen lassen sich diese positiven Einflüsse u.a. durch messbare Sofortreaktionen auf die Mikrozirkulation mittels Dunkelfeldmikroskopie und Computerthermografie. Mit Placeboeffekten hat das nichts zu tun, die gleichen Meßergebnisse lassen sich in der Veterinärmedizin ermitteln, wo die BEMER Therapie ebenfalls erfolgreich angewendet wird.

schließen

Mesotherapie

Dr. B. Knoll

Dr. B. Knoll

Herzliche Grüße


Dr. Britta Knoll
Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Mesotherapie

----------------------------------------------------------------

Die MESOTHERAPIE ist eine moderne Behandlungsmethode, die in Frankreich seit über 50 Jahren mit Erfolg praktiziert wird. Sie stellt eine Synthese aus der Neuraltherapie, der Akupunktur und der Arzneimitteltherapie dar. Es werden Medikamentenmischungen in äußerst geringer Dosierung möglichst nahe am Ort der Erkrankung eingebracht, und zwar mittels multipler Mikroinjektionen in die Haut. 

Die Behandlung ist schnell und oft anhaltend wirksam und hat bei richtiger Anwendung für den Patienten nahezu keine Nebenwirkungen. 

Nach eingehender ärztlicher Befragung und Untersuchung wird bei geeigneten Fällen die Indikation zur Mesotherapie gestellt. Die Behandlung erfolgt unter Verwendung steriler Materialien und bewährter Medikamentenmischungen auf der Basis eines Lokalanästhetikums. Aufgrund der Anwendung in der Nähe des krankhaften Prozesses bleiben die verwendeten Arzneimengen im Mikrodosisbereich, was einerseits für die Verträglichkeit gut ist, andererseits auch das eng begrenzte Arzneimittelbudget schont. Durch synergistische Effekte bei dieser Art der Behandlung sind oft bei chronischen und hartnäckigen Leiden oder Schmerzzuständen Erfolge zu erreichen, auch in "ausbehandelten" oder therapieresistenten Problemfällen. 

Die Menge der verabreichten Medikamente ist zwar sehr gering, jedoch potenziert sich die Wirksamkeit durch die Kombination verschiedener Arzneien und durch die gezielte, lokalisierte Art der Anwendung. Das entstehende Hautdepot sichert einen schnellen und anhaltenden Therapieeffekt, die Behandlungsintervalle sind dementsprechend lang und richten sich u.a. auch nach dem subjektiven Empfinden des (Schmerz-)Patienten. 

Das wichtigste Therapieprinzip der Mesotherapie lautet also: 

wenig - selten - am richtigen Ort 

Die meisten Anwendungsgebiete der Mesotherapie (Quelle v. B. Knoll) 

Die Erkrankungen, bei denen die Mesotherapie Linderung oder Heilung bringen kann, sind zahlreich und stammen aus praktisch allen Gebieten der Medizin. Oft handelt es sich um Problemfälle, denen anders nicht oder nur unzureichend gehol- fen werden kann. 

Durchblutungs- und Wundheilungsprobleme
Durch die Verbesserung der Mikrozirkulation im Gewebe gibt es gute Ergebnisse bei arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen bis hin zum Ulcus cruris oder Deku- bitus. Bei schlecht heilenden Wunden oder schlechter Narbenbildung (z.B. Keloid, Schwangerschaftsstreifen). 

Rheumatische Erkrankungen, Arthrosen aller Art
Chronische Gelenk- und Wirbelsäulen-Erkrankungen mit und ohne Nervenschmerzen sprechen hervorragend auf die Mesotherapie an. NSAR sind auch bei Magenempfindlichen ohne Komplikationen einsetzbar. 

Sportverletzungen und Überlastungsschäden
Eines der Haupteinsatzgebiete der Mesotherapie: von der Hausfrau bis zum Spitzen Sportler sind Sehnenentzündungen (z.B. Tennis-Elbow, Tendinits der Achillessehne) verstauchte Knöchel, Prellungen und Zerrungen an der Tagesordnung. Die Mesotherapie macht sie schnell wieder fit. 

Abwehrschwäche und wiederholte Infektionen
Durch eine besondere Mikrovakzination wird die Abwehr gegen Luftwegsinfekte gestärkt, auch gut und sinnvoll kombinierbar mit der jährlichen Grippe-Impfung bei Risikopatienten. Die Mikrovakzination kann bereits bei Kindern ab 2 Jahren gemacht werden und stellt keinerlei Belastung dar. Sie schützt effektiv vor bakteriellen Infektionen, z.B. Bronchitis, Sinusitis, Pharyngitis. Bei chronischen Infekten und Abwehrschwäche, z.B. bei Tumorpatienten, sollten die immunstimulierenden Effekte genutzt werden. Auch bei Asthma und Mukoviszidose als Begleitmaßnahme möglich. Die antientzündliche Wirksamkeit von low-dose Theophyllin ist wissenschaftlich nachgewiesen, ebenso die Effizienz der Mikrovakzination mit Ribomunyl. 

Streß, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen
Bei psychosomatischen Störungen wie Streßerscheinungen, Nervosität, burn-out-Syndrom Schlaflosigkeit oder depressiven Verstimmungen kann zur Unterstützung der Gesprächstherapie die Mesotherapie mit Erfolg eingesetzt werden. Es bestehen interessante Ansätze im Bereich der Psychoneuro-Immunologie. 

Kopfschmerzen und Migräne
Gute Erfolge der Mesotherapie auch bei Migräne, Spannungskopfschmerz, OkzipitalSyndrom, Gesichtsneuralgien, Schwindel oder Tinnitus. 


Zigarettenentwöhnung
Die Mesotherapie bietet ein stimmiges Konzept zur Tabak-Entwöhnung. Hierbei erfolgen die Mikroinjektionen in bestimmte Akupunkturpunkte, was zu einer augenblicklichen Aversion führt. Französische Spezialisten haben Erfolgsquoten von 65 - 70 % auf 2 Jahre, oft nur mit einer einzigen Sitzung (Dr. Walter, Paris). 

Alterssichtigkeit und Altersschwerhörigkeit
Durch Verwendung spezieller Substanzen kann hier eine Verbesserung erreicht werden, für Augenärzte und in der Geriatrie eine dankbare Indikation. 

Ästhetische Medizin
Eine große Indikationsgruppe für mesotherapeutische Behandlungen stellen nicht krankhafte Erscheinungen dar, die für die betroffenen Patienten aber oftmals sehr belastend sind und daher einer Therapie bedürfen. In vielen Ländern hat die erfolgreiche Behandlung von Cellulite, Haarausfall, Bindegewebsschwäche und Falten der Mesotherapie zum Durchbruch verholfen. Ohne operative Eingriffe wird hier durch intensivierte Blut- und Lymphzirkulation, Gewebeentschlackung und -regeneration eine verbessertes Erscheinungsbild erreicht. 

Gynäkologie
Auch hier finden sich äußerst dankbare Anwendungsmöglichkeiten für die Mesotherapie, sei es bei Dysmenorrhoe, Pelvipathia spastica, Reizblase, rezidivierenden Infektionen oder weiblicher Infertilität. Es liegt eine Arbeit von Dr. Coeugniet über die Effizienz in diesen Indikationsbereichen vor, die zugleich die hervorragende Wirtschaftlichkeit der Methode belegt. 

Zahnmedizin
Viele französische Zahnärzte setzen die Mesotherapie z.B. bei Erkrankungen des Zahnfleisches oder des Zahnhalteapparates erfolgreich ein.

schließen

Moxibustion



Die Moxibustion ist das Anwärmen von Akupunkturpunkten. Wie die Nadelakupunktur hat die Moxibustion eine jahrtausende alte Tradition.

Die Hauptanwendungsgebiete der Moxibustion sind Erkrankungen von chronischem Charakter, z.B. chronische Bronchitis, chronisches Asthma, Depressionen, Schwächezustände nach chronischen Erkrankungen, chronische Diarrhöe sowie Erschöpfungsreaktionen.

Moxibustion wird nicht im Gesicht, am Schädel und in der Nähe von Schleimhäuten angewendet. Der Nabel, der für die Akupunktur verboten ist, ist ein wichtiger Tonisierungspunkt bei der Moxibustion. Bei der Moxibustion werden Akupunkturpunkte durch Abbrennen von getrockneten Blättern der Artemisia vulgaris (Beifuss) angewärmt.

schließen

Nahrungsergänzungen



Aus Sicht der orthomolekularen Medizin führen falsche Ernährungsweise und Krankheiten stets zu einem biochemischen Ungleichgewicht im Körper, das möglichst durch geeignete, gesunde Ernährung oder auch durch Hinzunahme von Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden könne.

Substanzen wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren und Aminosäuren sowie weitere sogenannte Vitalstoffe werden als für den Körper verträglicher, risikoloser und heilsamer angesehen als  synthetische Medikamente.
Nach Feststellung des aktuellen Istzustandes und des individuellen Bedarfs  empfiehlt die orthomolekulare Medizin bei Erkrankungen oft eine wesentlich höhere tägliche Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen als es  in den Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften zu finden ist.

Ein zusätzlicher individueller Vitalstoff-Mehrbedarf kann unter anderem bedingt sein durch:

Ernährungsweisen, Vegetarismus, Veganer, Rohköstler,
Unregelmäßiges Essen und häufiges Auslassen von Mahlzeiten,
Einseitige Ernährungsgewohnheiten,
- Aufnahme hoher Energiemengen durch Fett, Eiweiß, Zucker und Alkohol
- Geringe Aufnahme von Ballaststoffen
- Gestörter Säure-Basen-Haushalt
Kantinenessen, zu wenig frisches Obst und Gemüse sowie Milch und Milchprodukte etc.
Reduktionsdiät, Trennkost, weitere Diäten
Fastenkuren, totales Fasten (Null-Diät), modifiziertes Fasten etc.
Genussmittel  wie Tabak, Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee ,
Umweltgifte, Schwermetalle, Pflanzenschutzstoffe, Smog,
Haushaltschemikalien, Farben, Kosmetika
Beruflichen und emotionalen Stress -
zum Beispiel Doppelbelastung durch Beruf und Haushalt,
Schlafmangel,
Leistungssport oder schwere körperliche Arbeit
Schwangerschaft und Stillzeit,
Resorptionsstörungen durch Lebensmittelintoleranzen
- Fruktose, Gluten, Laktose
Resorptionsstörungen durch chronische Krankheiten des Verdauungsapparates
- Magen, Gastritis, Magenresektion, Zollinger-Ellison-Syndrom
- Dünndarm, Akute und chronische Enteritis, Strahlenenteritis, Morbus Crohn,
Dünndarmresektion
-  Colitis ulcerosa
Langzeit-Arzneimittelgebrauch
Fehl- und Mangelernährung im Alter
- unausgewogene und unzureichende Nahrungsaufnahme
- verminderte Enzymaktivität
- gestörte Membranfunktionen und Transportvorgänge
- Resorptionsstörungen
Biochemische Individualität, genetisch bedingte unterschiedliche Ausstattung z. B. mit Radikalen fangenden Enzymen, das bedeutet auch unterschiedliche Empfindlichkeit gegenüber Schadstoffen, Alkohol, Rauchen, Arzneimittel etc.  und gegebenenfalls vorzeitige Alterungsvorgänge.



schließen

Orthomolekulare Medizin



Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten, durch Veränderungen der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind. (Linus Pauling) 

Die orthomolekulare Medizin dient dem Ausgleich von Mangeln an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, Fettsäuren und Enzymen. Dies soll den Körper in die Lage versetzen, mit optimalen Konzentrationen aller wichtigen Substanzen eine gute Regulationsfähigkeit des Organismus wiederherzustellen.

Freie Radikale, Oxidativer Streß, Antioxidantien 

Radikale

sind hochaggressive chemische Substanzen, die ständig überall, in jeder Zelle des Körpers, im natürlichen Stoffwechsel entstehen. Sie können körpereigene Strukturen (Membranen, Enzyme, DNS) schädigen, indem sie diese oxidieren, also "radikal" Elektronen stehlen. Dadurch "Rosten" die betroffenen Zellen, altern schneller, können ihre Funktionen nicht mehr ausreichend erfüllen oder sterben vorzeitig ab. Auch unsere Immunzellen stellen freie Radikale her, um damit Krankheitserreger und Krebszellen zu vernichten. 

Antioxidantien 

sind Schutzsysteme des Organismus, die freie Radikale abfangen und unschädlich machen. Sie sind biologische "Rostschutzmittel". Es gibt primäre, sekundäre und tertiäre Antioxidantien (Entgiftungsenzyme, Vitamine, Fettsäuren, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, verschiedene körpereigene Substanzen und Reparaturenzyme). 

Oxidativer Streß

ist ein gestörtes Gleichgewicht von freien Radikalen und Antioxidantien. Entweder entstehen zu viele freie Radikale und/ oder es liegt ein Mangel an Antioxidantien vor.
Daraus resultieren sehr viele Erkrankungen - vermutlich sogar die allermeisten. 

Ursachen für oxidativen Streß:

Luftschadstoffe (Stickoxide, Ozon, Feinstäube), Pestizide, Schwermetalle, Strahlung (UV, Röntgen, Radioaktivität), chemische Gifte, Alkohol, Nikotin, Medikamente (u.a. Pille, Antibiotika, Chemotherapeutika), Entzündungen, falsche Ernährung, Infektionen, Streß, starke körperliche Belastung, Krebs (und Krebstherapeutika) uva. 

Laboruntersuchungen:

Sinnvollerweise kombiniert man als ersten Schritt drei Untersuchungen und erhält durch eine Blutentnahme und einen Urintest ein oxidatives Belastungsprofil.

1. Totale antioxidative Kapazität oder totaler Antioxidantienschutz (TAS), 
es wird die Fähigkeit des Blutes gemessen, mit freien Radikalen zu reagieren und diese zu entschärfen.

2. Lipidperoxidation (Lpox) erfasst oxidative Schäden durch freie Radikale an Lipiden (Membranbestandteilen) 

3. 8-Hydroxy-Desoxyguanosin-Test erfasst die oxidativen Schäden an der DNS (Erbmaterial der Zellen) und ist deshalb ein Maß für die individuell vorliegenden krebserregenden Wirkungen der freien Radikale auf den Organismus. 

Ergeben sich daraus pathologische Werte, ist es sinnvoll, durch weitere Spezialuntersuchungen die konkreten "Schwachstellen" zu ermitteln, d.h. welche Antioxidantien fehlen, z.B.:
Glutathionperoxidase, Glutathion (gesamt, reduziert, oxidiert), Superoxiddismutase, ß-Carotin, Vit. E, Vit. C, Coenzym Q10, intrazelluläres Selen, Zink, Magnesium, Kupfer und Eisen, u.a.. 

schließen

Sauerstoffmehrschritttherapie n. M. von Ardenne

Sauerstoffgerät



Sauerstoff-Inhalationen können helfen, bestehende Sauerstoff-Defizite zu mindern.
Die wohl bekannteste und wirkungsvollste Sauerstoff-Inhalation ist die Sauerstoff-Mehrschritt-Kur nach Prof. Manfred von Ardenne.
Er konnte nachweisen, dass  Sauerstoff-Inhalationen, die über einen bestimmten Zeitraum durchgeführt werden, die Sauerstoffversorgung der Gewebe verbessern und die Zellfunktion optimieren.
Dafür ist eine verbesserte Durchblutung der Gewebe durch gesteigerte Mikrozirkulation verantwortlich.

Dieser Effekt der verbesserten Zellversorgung hält auch noch Wochen und Monate NACH der Therapie an.

schließen

Schallwellen – Massage mit dem MEDIWAVE 7000

Schallwellenmassage

Treffen Klänge auf die Körperoberfläche, ergeben sich völlig andere Wirkungen als bei der Aufnahme durch das Ohr. Das Ohr wandelt Schallwellen in Nervenimpulse um, die im Gehirn verarbeitet werden. Klänge, die auf die Körperoberfläche treffen, pflanzen sich aufgrund des hohen Wassergehalts im Körper fort, jede Zelle, jedes Organ empfängt die Schwingung. Die Vibrationen fühlen sich an wie eine Massage, aber eine sehr sanfte, die den Organismus nicht belastet. Die Tonschwingungen führen zu einer Mikromassage auf der Molekül- und Zellebene, wie sie aus der lokalen Ultraschalltherapie bekannt ist, aber ohne die Gefahr der Überhitzung. Kontraindikationen der klassischen Massage und der Ultraschalltherapie gelten hier nicht, dadurch ergeben sich wesentlich breitere Anwendungsmöglichkeiten.


schließen

Schmerztherapie



Wir können in unserer Praxis verschiedenste Methoden der Schmerztherapie durchführen wie:
medikamentöse Therapie,
Injektionen in Muskel und Gelenke,
Infiltrationen,
Neuraltherapie mit Lokalanästhetika,
Quaddeln,
Elektrotherapie,
Magnetfeldtherapie,
TENS,
Akupunktur,
Mesotherapie,
Infusionstherapie,
Schmerztaping (Kinesiotape)

u.a. durchführen.
(siehe auch unter den jeweiligen Rubriken)

schließen

Speziallabor



 

Wir nutzen für unsere Diagnostik viele hochspezialisierte Laboruntersuchungen:

- Vitaminstatus
- Antioxididative Kapazität
- Säure/Base Status
- Burn out
- Hormone
- Darm(Kyberstatus u.a.)
- Allergie
- Immunstatus
Unser leistungsfähiger Partner ist das Labor BIOVIS .


schließen

Störfeldtherapie



Merke: Störfelder sind Dauerstress für den Körper und erschöpfen die Abwehr. Die anfangs nur funktionellen Störungen (Muskelschmerzen, Herzrhythmusstörungen) können später in Organerkrankungen enden.

Als Störfeld versteht man eine chronische, meist abakterielle, meist lange Zeit symptomlose Entzündung oder deren Restzustände.

Der Begriff „Störfeld“ stammt von Walter Huneke., ursprünglich sprach W. Scheid  von „Störungsfeld".

Oft sind es Narben, die Störfeldcharakter gewinnen können, und auffällig häufig finden sich Störfelder im Bereich des Kopfes:  Zahn-Kiefer-Bereich, an den Tonsillen und in den Nasennebenhöhlen. Grundsätzlich aber können Störfelder an jeder Stelle des Körpers vorkommen. Solche Störfelder aufzufinden und zu behandeln, ist die Domäne der Neuraltherapie nach Huneke.



Eine zusätzliche Noxe, d. h. eine Verletzung, ein Unfall, ein psychisches Trauma, eine Operation oder auch nur ein viraler Infekt  bringt das Fass zum Überlaufen.
Die örtliche Begrenzung ist nicht länger zu halten. Die Störung kann sich jetzt auch auf den gesamten Organismus ausbreiten.
Der Mensch wird  krank.

Die Segmenttherapie besteht aus dem Einsatz von Lokalanästhetika in Form von Injektionen im von der Krankheit betroffenen Körpersegment durch Quaddelung und durch Unterspritzen von Narben. Zur Segmenttherapie gehören auch Injektionen an und in Myogelosen, Knochenhautveränderungen, Bandapparat und Muskelansätze, sowie die Behandlung von Nerven und Ganglien.

So können Rückenschmerzen nach einer Neuraltherapie der Mandeln (Tonsillen) plötzlich verschwinden oder zumindest schwächer werden; oder das Unterspritzen einer juckenden Sprunggelenksnarbe läßt ein Schulter-Syndrom verschwinden...

Durch Ausschalten eines Störfeldes mittels Lokalanästhesie wird die schädigende Wirkung auf die Regulations-fähigkeit des Organismus unterbrochen und ermöglicht somit die Ausheilung der Erkrankung. Besonders ein-drucksvoll ist dieser Effekt als sog. Sekundenphänomen, in welchem die Heilung einer Fernstörung (z.B. Schmerz) durch Behandlung des Störfeldes in Sekundenschnelle erfolgt.

schließen

Triggerpunkte



Triggerpunkte sind verhärtete und schmerzhafte Stellen in der Muskulatur und bilden eine häufige Ursache von Schmerzen im Bewegungssystem.
Werden die Knötchen nicht behandelt, spielen sie bei der Entstehung chronischer Schmerzen eine Rolle und könnten vor allem auch an anderen Stellen des Bewegungssystems Beschwerden verursachen.
Diese Triggerpunkte (Myogelosen) sind tastbar für den Arzt und fühlbar für den Patienten.

Die Muskelknötchen entstehen etwa dann, wenn Muskeln ständig angespannt und nicht entspannt werden, beispielsweise an Computerarbeitsplätzen.
----------------------------------------------------------------------------------------
Wir nadeln die Punkte oder injizieren Mittel zur örtlichen Betäubung, so genannte Lokalanästhetika.
----------------------------------------------------------------------------------------

Die manuelle Therapie ist eine sehr wichtige Behandlungsmethode von Triggerpunkten. Die Haut über dem Schmerzpunkt wird gekühlt, danach der Muskel gedehnt.
Dazu arbeiten wir mit erfahrenen Physiotherapeuten zusammen.

schließen

Vitamin C Hochdosistherapie



Die Vitamin-C-Hochdosis-Therapie

Die Vitamin-C-Therapie ist untrennbar mit dem Namen des zweifachen Nobelpreisträgers Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1994) verbunden. Ihm ist es zu verdanken, dass Vitamin C seit den 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wieder viel Aufmerksamkeit erregte. Ausgehend von der Tatsache, dass wir Menschen die Fähigkeit zur Vitamin-C-Produktion verloren haben, vertrat er die Auffassung, dass wir deshalb täglich ebenso viel Vitamin C zu uns nehmen sollten, wie andere Säugetiere selbst produzieren – also Mengen im Gramm-Bereich.

Pauling glaubte, dass Vitamin C vielen schweren Krankheiten vorbeugen, ja diese sogar heilen könne. Obwohl seine Theorien von Anfang an von vielen Zweiflern abgelehnt wurden und immer noch werden, gewann man in den letzten 20 Jahren viele neue Erkenntnisse über die therapeutische Anwendung von Vitamin C.

Seit Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts wird intensiv auf dem Gebiet der Vitamin-C-Therapie geforscht. Allein in der bedeutendsten medizinischen Datenbank, der Medline, erschienen seit 1990 rund 8000 Arbeiten, die sich schwerpunktmäßig mit Vitamin C beschäftigen.

Diese Arbeiten führten zur Entwicklung der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie, mit der zunehmend mehr Ärzte und Heilpraktiker auch in Deutschland hervorragende Erfahrungen gesammelt haben.

Die Grundlage der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie bildet die Erkenntnis, dass bei zahlreichen Erkrankungen der Vitamin-C-Bedarf weit höher ist, als dem Organismus über den Magen-Darmtrakt zugeführt werden kann. Zudem ist krankheitsbedingt häufig die Aufnahme durch die Darmschleimhäute weiter reduziert. Manchmal können therapeutisch wirksame Vitamin-C-Spiegel nur erreicht werden, indem Vitamin C direkt über die Blutbahn, also als Injektion oder Infusion, dem Körper zugeführt wird.

Vitamin C zählt sicherlich zu einer der wichtigsten und bekanntesten Substanzen in der Mikronährstoff-Medizin, und es gibt vielfältige Indikationen für eine praktische Anwendung. Auf Grund seines zunehmenden therapeutischen Nutzens bei steigender Dosierung, seiner mengenmäßig eingeschränkten oralen Zufuhr und der Möglichkeit, benötigte Mengen schnell und relativ unkompliziert verabreichen zu können, hat sich die parenterale Hochdosistherapie mit Vitamin C auch außerhalb des Myers` Cocktails in vielen Praxen durchgesetzt. 
Als Anwendungsbeispiele für eine Hochdosistherapie mit Vitamin C allein oder in Kombination mit verschiedenen Substanzen sind folgende Indikationen zu nennen:
- Onkologie (Prävention und Therapie), - Rheumatologie, - Allergie (Akute Pollinose, Asthma, Neurodermitis), - Arteriosklerose (inklusive Gefäßchirurgie, in Prävention und Therapie), - Vergiftungen, Entgiftungen, Leberschutztherapie, - Kollagenaufbau (Orthopädie, Wundenheilung, Dekubitus), - Hyperlipidämie, Cholesterinsenkung, - Katarakt, Glaukom, Hornhautverätzungen, - Akuter Gichtanfall (Entzündungshemmung), - Alterungsprozesse (Antioxidans), - Bakterielle und virale Infekte inklusive Erkältungen, Pfeiffer-Drüsenfieber (Bakteriostase, Immunmodulation, in Prävention, Therapie, Rekonvaleszenz), - Raucherentwöhnung (Antioxidans), - Leistungssport (Aktivierung der Katecholamine).

Quellen:
 "Mikronährstoffmedizin"  -Autor  Dr. med. Udo Böhm


siehe auch:

Krebs, Harald
"Praxis der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie"


schließen